ArchivDeutsches Ärzteblatt22/1996Erhöhte Letalität bei Magenresezierten

MEDIZIN: Referiert

Erhöhte Letalität bei Magenresezierten

w

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bei Patienten, die wegen eines gutartigen Geschwürs magenteilreseziert wurden, findet sich in der Regel eine deutlich reduzierte Lebenserwartung. Die schwedischen Autoren haben eine Gruppe von 1 575 Patienten nachuntersucht, deren Magenteilresektion wegen eines Ulkusleidens 29 bis 59 Jahre zurücklag. 78 Prozent der Patienten waren zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung bereits verstorben. Es fand sich eine hohe Sterblichkeit für Karzinome des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der männlichen Genitalorgane und der Atemwege sowie für chronische Atemwegserkrankungen und Selbstmord. Bei Patienten, die vor dem 45. Lebensjahr operiert worden waren, fand sich eine Zunahme der Letalität um 60 Prozent für die nächsten 19 Jahre, in erster Linie infolge kardiovaskulärer Erkrankungen und Selbstmord. Lag die Operation länger als 20 Jahre zurück, standen Tumoren ganz im Vordergrund. w


Stael von Holstein CCS, Anderson A, Erikson SBS, Huldt B: Mortality after remote surgery for benign gastroduodenal disease. Gut 1995, 37: 617–622
Department of Surgery, University Hospital, Lund, Schweden

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote