ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2015Software: Medizinprodukte nachverfolgen

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Software: Medizinprodukte nachverfolgen

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Seit August 2014 wird das Projekt „clinical registry“ der Informatiker Dr. Jan Christiansen, Lennart Spitzner und Christoph Wulf mit einem EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der Europäischen Union gefördert. Das Team der Universität Kiel hat eine Software entwickelt, mit der ausgewertet werden kann, wie Medizinprodukte im ärztlichen Praxisalltag angewendet werden.

Mit der Software wird der Einsatz medizinischer Produkte wie Zahn-, Knie- oder Hüftimplantate langfristig nach der Marktzulassung „beobachtet“, das heißt, es werden Daten bei der Anwendung im „normalen Betrieb“ erfasst. Dadurch können die Produkte verbessert, Fehler frühzeitig erkannt und die Behandlung optimiert werden. Außerdem können durch langfristige Beobachtungen die Nebenwirkungen von medizinischen Produkten erkannt und untersucht werden. Das geschieht anonymisiert und unter Berücksichtigung von Datenschutz und die Vertraulichkeit.

Zur Erhebung dieser Daten sind Healthcare-Unternehmen auf die Kooperation von Ärzten angewiesen, die ihre Behandlungsergebnisse nach der eigentlichen Behandlung in dem System erfassen. Darüber hinaus kann die Software auch zur einfachen Erstellung von Berichten über die ärztlichen Behandlungserfolge genutzt werden. Informationen unter www.clinical-registry.com. EB

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