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Cave: Risiko einer diabetischen Ketoazidose unter Therapie mit SGLT2-Inhibitoren – Bei Patienten, die mit den SGLT2-Inhibitoren Canagliflozin, Dapagliflozin oder Empagliflozin therapiert wurden, sind schwerwiegende, in seltenen Fällen auch lebensbedrohliche diabetische Ketoazidosen beobachtet worden, häufig in den ersten beiden Behandlungsmonaten. Ein Drittel der Fälle betraf die Anwendung außerhalb der Zulassung („Off-Label“) bei Typ-1-Diabetes.

Bei einigen Patienten traten unmittelbar vor oder zeitgleich mit der Ketoazidose Dehydrierung, verminderte Nahrungsaufnahme, Gewichtsverlust, Infektionen, ein chirurgischer Eingriff, Erbrechen, eine Reduktion der Insulindosis oder die unzureichende Kontrolle des Diabetes auf. Aus diesem Grund geben AstraZeneca, Boehringer Ingelheim und Janssen-Cilag bekannt:

  • Typ-1-Diabetes ist keine zugelassene Indikation für diese Substanzklasse.
  • Wenn Patienten, die mit SGLT2-
    Inhibitoren behandelt werden, Symptome einer Azidose entwickeln, sollte ein Test auf Ketonkörper durchgeführt werden, um eine verzögerte Diagnose zu vermeiden.
  • Ein zugrunde liegender Mechanismus einer mit SGLT2-Inhibitoren assoziierten diabetischen Ketoazidose ist bisher nicht bekannt.
  • In einigen Fälle war der Blutzuckerspiegel sogar leicht erhöht, im Gegensatz zum typischen Verlauf der diabetischen Ketoazidose.
  • Beim Verdacht auf eine Ketoazidose sollte die Behandlung mit SGLT2-Inhibitoren unterbrochen werden. EB
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