ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2015Aufklärung gegen Tabak: Smokerface und Smokerstop

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Aufklärung gegen Tabak: Smokerface und Smokerstop

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Individuelle Unterstützung bei der Rauchentwöhnung
Individuelle Unterstützung bei der Rauchentwöhnung

„Smokerface“ und „Smokerstop“ heißen die beiden Smartphone-Apps der medizinstudentischen Initiative Aufklärung gegen Tabak im Kampf für rauchfreiere Schulhöfe. Beide Apps sind kostenfrei und nach aktuellen Forschungsergebnissen der Prävention konzipiert worden.

Mit der Smokerface-App können sich die Nutzer auf ihren Handys ansehen, wie ihr Gesicht in 15 Jahren aussieht, wenn sie weiter rauchen oder wenn sie das Rauchen bleiben lassen. „Viele Fans der Smokerface-App waren motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören, und haben mich gefragt, wie sie das erfolgreich schaffen können. Teure Pharmakotherapie kommt gerade für Jugendliche jedoch kaum infrage und auch Gruppentherapie ist in Deutschland nicht flächendeckend verfügbar“, meint Entwickler und Projektgründer Titus Brinker.

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Der Gießener Medizinstudent entwickelte daher eine zweite App: Smokerstop. Der Schüler wird durch die App individuell bei der Entwöhnung unterstützt – er gibt sein Rauchverhalten und seine Ziele ein. Auf dieser Basis erhält er individuelle motivierende Botschaften zugesendet. „Er bekommt dadurch ein individuelles Follow-up“, so Brinker, der an der Medizinfakultät Gießen seit einem Jahr auch als Dozent für ein Tabakentwöhnungswahlfach tätig ist. „Gleichzeitig kann er in Echtzeit zuschauen, wie sich sein Körper nach dem Rauchstop erholt.“ Dazu gibt es wissenschaftlich untermauerten Rat, welche Strategien die Erfolgswahrscheinlichkeit des Versuchs erhöhen und die Zunahme von Gewicht verhindern.

Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung und die Deutsche Herzstiftung haben die Programmierarbeit finanziert. EB

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