ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2015Heyo K. Kroemer: Verknüpft mit der Hochschulmedizin

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Heyo K. Kroemer: Verknüpft mit der Hochschulmedizin

Richter-Kuhlmann, Eva

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Heyo K. Kroemer, Foto: privat
Heyo K. Kroemer, Foto: privat

Seit drei Jahren prägt er das Gesicht der deutschen Hochschulmedizin entscheidend mit und skizziert ihre Besonderheiten: Prof. Dr. rer. nat. Heyo K. Kroemer, Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Göttingen. Auf dem diesjährigen ordentlichen Medizinischen Fakultätentag (MFT) im Juni in Kiel wurde er von den Fakultäten einstimmig für eine weitere Amtszeit als MFT-Präsident bestätigt. „In dem erneuten Vertrauen sehe ich die Verpflichtung, mich weiterhin stark für die Universitätsmedizin zu engagieren. Im Vordergrund werden auch in der zweiten Amtszeit Fragen der Finanzierung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung stehen – wiederum in enger Abstimmung mit dem Verband der Universitätskliniken Deutschlands“, sagte Kroemer im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt.

Kroemer, der in den vergangenen Jahren einen engen Schulterschluss mit dem Verband der Universitätskliniken Deutschlands im Dachverband Deutsche Hochschulmedizin forcierte, kann bereits auf einige Erfolge der gemeinsamen Politik verweisen, beispielsweise auf die jüngst durchgesetzte bessere Finanzierung der Hochschulambulanzen.

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Ein weiterer Schwerpunkt liegt für den vor 55 Jahren in Ostfriesland geborenen Pharmakologen auf der Qualität der Ärzteausbildung. „Entsprechend zu formulierende Anforderungen an ein Medizinstudium in Deutschland müssen darauf abzielen, dass ein qualitätsgesicherter Zugang zum Beruf des Arztes gewährleistet ist. Das Medizinstudium muss auch weiterhin eine wissenschaftlichfundierte Ausbildung sein“, betont er. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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