ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2015Baden-Württemberg: DAK und Medi schließen Psychotherapie-Vertrag

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Baden-Württemberg: DAK und Medi schließen Psychotherapie-Vertrag

Hillienhof, Arne

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Einen Vertrag für eine verbesserte psychotherapeutische Versorgung in Baden-Württemberg hat der Ärzteverbund Medi Baden-Württemberg mit der DAK-Gesundheit geschlossen. „Dank unseres Vertrags bekommen DAK-Versicherte, die dringend psychotherapeutisch versorgt werden müssen, einen schnelleren Zugang zur Behandlung als in der Regelversorgung“, erklärte der Medi-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Werner Baumgärtner. Der Erstkontakt erfolge in der Regel binnen 14 Tagen, in dringenden Fällen sogar innerhalb von drei Tagen. Die Wartezeit auf eine Behandlung dauere im DAK-Vertrag im längsten Fall vier Wochen, in dringenden Fällen sieben Tage. Der Versorgungsvertrag nach Paragraf 73 c des fünften Sozialgesetzbuches soll es Ärzten und Psychotherapeuten außerdem erlauben, mehr Zeit für die Behandlung ihrer Patienten aufzuwenden.

„Durch die schnelle Terminvergabe und den zeitnahen Beginn mit den vereinbarten besonderen Therapieverfahren und -methoden bieten wir unseren Versicherten eine bessere Behandlungsqualität“, sagte Siegfried Euerle, Leiter des DAK-Vertragsgebietes Baden-Württemberg. Das vermindere das Risiko einer Chronifizierung und reduziere die Rückfallquoten. Die Teilnahme der DAK-Versicherten sei zudem unabhängig von einer Teilnahme am Hausarztvertrag ihrer Kasse.

Ärzte und Psychotherapeuten, die am DAK-Vertrag teilnehmen, sollen eine höhere Vergütung ihrer Leistungen erhalten. Zurzeit laufen laut Medi noch notwendige organisatorische Vorarbeiten. Ende des Jahres sollen Ärzte und Therapeuten mit ihrer Behandlung im Rahmen des Vertrages beginnen können. hil

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