ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2015Wolfgang Tilgen: Verbesserte Versorgung in der Dermatoonkologie

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Wolfgang Tilgen: Verbesserte Versorgung in der Dermatoonkologie

Marx, Catrin

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Wolfgang Tilgen, Foto: Babnik/DKG
Wolfgang Tilgen, Foto: Babnik/DKG

Prof. Dr. med. Wolfgang Tilgen, Dermatoonkologe, Neckargemünd, wurde auf der Delegiertenversammlung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) mit der Karl-Heinrich-Bauer-Medaille 2015 ausgezeichnet. „Professor Tilgen setzt sich seit mehr als 20 Jahren mit ruhiger Beharrlichkeit für die Anliegen der Deutschen Krebsgesellschaft ein und hat durch sein verbindendes Engagement viel für eine bessere Krebsversorgung erreicht“, hob Prof. Dr. med. Wolff Schmiegel, Präsident der DKG, hervor.

Tilgen (71) war, bis zu seiner Emeritierung 2009, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum des Saarlandes. Die Schwerpunkte seiner Forschung lagen auf Fragestellungen zur Biologie von Tumorzellen in vitro und in Xenotransplantaten, ihrer Beeinflussung durch Chemo-/Immuntherapeutika sowie auf der Etablierung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren in der Dermatoonkologie. Tilgen erkannte schon früh die Bedeutung der psychosozialen Krebsberatung: Er initiierte die Gründung der ersten Krebsberatungsstelle der Saarländischen Krebsgesellschaft.

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In der Zeit von 2002 bis 2008 gehörte er dem Vorstand der DKG an und ist Mitglied des erweiterten Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie in der DKG. Seit 2011 vertritt Tilgen die DKG im „UV-Schutz-Bündnis“ des Bundesamtes für Strahlenschutz. Seit 2012 ist er Mitglied der Lenkungsgruppe und Zielesprecher der „Nationalen Versorgungskonferenz Hautkrebs zur Umsetzung des Nationalen Krebsplans auf dem Gebiet der Dermatologie“. Catrin Marx

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