ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2015Präventionsgesetz: Kassen müssen Impfausweise zahlen

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Präventionsgesetz: Kassen müssen Impfausweise zahlen

Hillienhof, Arne

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Ihren Impfausweis könnten die Versicherten künftig direkt von den Krankenkassen erhalten. Foto: picture alliance
Ihren Impfausweis könnten die Versicherten künftig direkt von den Krankenkassen erhalten. Foto: picture alliance

Ab 2016 müssen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Impfausweise ihrer Versicherten übernehmen. Auf diese Regelung des Präventionsgesetzes hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen.

Allerdings gibt der Gesetzgeber nicht vor, in welcher Form die Krankenkassen künftig die Impfausweise bereitstellen müssen. Eine Möglichkeit ist, dass die Versicherten sie direkt von ihrer Krankenkasse erhalten. „Gegebenenfalls könnte auch eine Regelung in den regionalen Impfvereinbarungen zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Landesverbänden der Krankenkassen getroffen werden“, berichtet die KBV. In diesem Fall würde der Arzt den Impfausweis an seine Patienten abgeben und die Kosten über die Honorarabrechnung zurückerhalten.

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Das „Gesetz zur Stärkung der Gesund­heits­förder­ung und der Prävention“ soll die Vorbeugung und Früherkennung von Krankheiten stärken. Der Impfschutz ist dafür ein wichtiger Baustein. Beispielsweise ist vorgesehen, dass Eltern bei der Erstaufnahme ihrer Kinder in eine Kita künftig nachweisen sollen, dass eine Impfberatung stattgefunden hat. Vorgesehen ist auch der Ausbau der betrieblichen Gesund­heits­förder­ung. hil

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