ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2015Studie: Gesundheits-App statt Arztbesuch?

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Studie: Gesundheits-App statt Arztbesuch?

Dtsch Arztebl 2015; 112(35-36): A-1394 / B-1174 / C-1146

Krüger-Brand, Heike E.

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Foto: Fotolia/arrow
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Jeder sechste (16 Prozent) Deutsche kann sich vorstellen, dass Gesundheits-Apps den Arztbesuch ersetzen können. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Online-Unternehmens modeo.de durchgeführt hat. Dabei zeigten sich die jüngeren Befragten aufgeschlossener: 19 Prozent der 25- bis 34-Jährigen geben an, eine solche App könne einen Arztbesuch überflüssig machen, wohingegen bei den über 55-Jährigen nur 14 Prozent dieser Ansicht sind.

Zwar nutzen bisher erst vier Prozent der Befragten eine oder mehrere Gesundheits-Apps zur Selbstdiagnose, die Bereitschaft dazu ist jedoch deutlich höher. 23 Prozent halten die Nutzung der Apps zur Messung von Körperfunktionen wie Puls und Blutdruck für denkbar. 21 Prozent können sich vorstellen, solche Apps für sportliche Aktivitäten zu nutzen. Jeder Dritte würde sich zudem bei kleineren Krankheiten oder Beschwerden online vom Arzt beraten lassen.

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Im Hinblick auf den Datenschutz zeigte die Umfrage Vorbehalte: So hat knapp ein Drittel der Befragten Bedenken, dass die digitalen Gesundheitsdaten missbraucht werden könnten. KBr

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