ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2015Schmerzmedizin: Leitlinie zur wirkstoffgleichen Arzneiumstellung

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Schmerzmedizin: Leitlinie zur wirkstoffgleichen Arzneiumstellung

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Der Wechsel von Präparaten ist wegen der Rabattverträge häufig notwendig. Foto: dpa
Der Wechsel von Präparaten ist wegen der Rabattverträge häufig notwendig. Foto: dpa

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat mit „Gute Substitutionspraxis in Schmerz- und Palliativmedizin“ eine neue Praxisleitlinie zur Umstellung wirkstoffgleicher Arzneimittel veröffentlicht. Die Leitlinie enthält Angaben darüber, was bei einem Wechsel zwischen wirkstoffidentischen Arzneimitteln zu beachten ist. Damit unterstützt sie Ärzte in der Schmerzmedizin praxisnah im rationalen Umgang mit rabattvertragsbedingten Arzneimittelumstellungen. Gleichzeitig stellt sie für Patienten eine große Hilfe dar.

An der Erarbeitung der Leitlinie waren viele DGS-Schmerzzentren und -Ärzte beteiligt. Unter der Federführung des verantwortlichen Leitlinienautors, Priv.-Doz. Dr. med. Michael A. Überall, Vizepräsident der DGS, haben alle Beteiligten mit ihren Empfehlungen neue Standards für eine patientenorientierte schmerzmedizinische Versorgung definiert. Neben dieser Leitlinie hat die DGS bereits Praxisleitlinien zu „Tumorschmerz“ und „Tumorbedingten Durchbruchschmerzen“ erarbeitet.

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Die Praxisleitlinie ist im Internet unter www.dgs-praxisleitlinien.de abrufbar. EB

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