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Uwe Laue, der Vorsitzende des PKV-Verbandes, bekennt sich „klar“ dazu, im Rahmen der GOÄ-Reform die „sprechende Medizin mehr in den Vordergrund zu bringen“. Schön gesagt, Herr Laue. Besonders entlarvend ist aber Ihr Hinweis, dass dafür die Vergütung anderer Leistungen allerdings zurücktreten muss. Im Klartext: Budgetierung und Regelleistungsvolumen haben ihren Eintritt in die GOÄ geschafft!

Somit haben die deutschen Ärzte durch ihre demokratisch legitimierten Standesvertreter wiederum ein weiteres Fundament ihrer Freiberuflichkeit ohne Not preisgegeben. Herrn Laues Optimismus hinsichtlich der Umsetzbarkeit dieser Zielvorgabe ist ungebrochen – wen wundert es?

Dr. med. Frank Krimphove-Desloy, 10627 Berlin

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