ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2015Hautkrebsscreening in Deutschland
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Hintergrund: In Deutschland wurde 2008 ein bundesweites Hautkrebsscreening eingeführt. Auf Basis der Ergebnisse des Pilotprojekts in den Jahren 2003/4 in Schleswig-Holstein wurde mit einem Rückgang der Melanommortalität in Deutschland gerechnet.

Methode: Inzidenzdaten des invasiven malignen Melanoms der Haut (MM; ICD-10: C43) wurden aus Datenbanken der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. und des Krebsregisters Schleswig-Holstein extrahiert. Die Mortalität wurde der offiziellen Todesursachenstatistik entnommen.

Ergebnisse: In Deutschland stieg mit Beginn des Screenings die MM-Inzidenzrate bis 2010 um ca. 28 % auf 18,2/100 000 altersstandardisiert an. In der Pilotregion fiel die Inzidenzrate nach dem Pilotprojekt wieder ab und liegt seit 2008 auf Bundesniveau. Für Deutschland insgesamt zeigt sich für die MM-Mortalitätsrate bisher kein rückläufiger Trend. 2013 betrug die Rate 2,3/100 000. In der Pilotregion waren seit der Einführung des Screenings ein Rückgang bis zum Jahr 2008 auf 1,0/100 000 und nachfolgend ein Anstieg zu erkennen. Aktuell liegen die Mortalitätsraten in Schleswig-Holstein wieder auf Bundesniveau (2,4/100 000).

Schlussfolgerungen: Nach der Einführung des Hautkrebsscreenings in Deutschland ist bisher kein Rückgang der Melanommortalität zu erkennen. Der Vergleich des aktuellen Screenings mit dem Pilotprojekt lässt vermuten, dass das aktuelle Screening weniger intensiv ist. Dies könnte den bis zum Jahr 2013 fehlenden Mortalitätsrückgang in Deutschland und den erneuten Anstieg in der Pilotregion erklären. Die Schaffung einer belastbaren Datengrundlage zur Optimierung des Hautkrebsscreenings scheint dringend erforderlich.

LNSLNS

Hautkrebs ist mit seinen drei häufigsten Ausprägungen – malignes Melanom (MM), Basalzellkarzinom (BCC) und Plattenepithelkarzinom (SCC) – insgesamt die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Das Robert Koch-Institut prognostizierte für das Jahr 2014 etwa 20 000 MM-Neuerkrankungen. Für das BCC wurden 150 000 und für das SCC 37 000 neue Fälle erwartet. Insgesamt sei von mindestens 200 000 Neuerkrankungen auszugehen (1). Da diese Zahlen nur den erstmalig auftretenden Hautkrebs betreffen, und da Hautkrebs häufig mehrfach bei einer Person auftritt, dürfte die Zahl der behandlungsrelevanten Fälle deutlich höher liegen (2).

Die Früherkennung von Hautkrebs ist seit 1974 fester Bestandteil der Krebsfrüherkennungsrichtlinie. Zunächst war sie nur mit einer Frage nach Auffälligkeiten an der Haut verbunden (3). Ab dem Jahr 1999 wurde in Schleswig-Holstein ein Hautkrebsscreening entwickelt. Nach einem ersten Pilot-Screening im Jahr 2001 wurde im Jahr 2003 begonnen, die Machbarkeit eines bevölkerungsweiten Hautkrebsscreenings in einem populationsbezogenen Pilotprojekt zu überprüfen: Von Juli 2003 bis Juni 2004 wurde in Schleswig-Holstein ein zweistufiges Hautkrebsscreening angeboten (SCREEN-Projekt) (4). Etwa 360 000 Personen nahmen die visuelle Ganzkörperinspektion in Anspruch. Die knapp 1 800 teilnehmenden Ärzte mussten vorab ein 8-stündiges Schulungsprogramm durchlaufen. Insgesamt wurden 3 103 Hauttumoren im Screening dokumentiert, darunter 585 MM, 1 961 BCC und 392 SCC. Aufgrund des Screenings stellte sich eine günstigere Stadienverteilung diagnostizierter MM auf populationsbezogener Basis ein (5). Über den Zeitraum von 1999–2009 kam es in Schleswig-Holstein zu einem Rückgang der Melanommortalität um knapp 50 %. Ein Vergleich dieses Trends mit umliegenden Regionen zeigte, dass es nur in der Screeningregion zu einem Rückgang der Melanomsterblichkeit gekommen war (6).

Mitte des Jahres 2008 wurde das nationale Hautkrebsscreening in Deutschland eingeführt. Ab dem 35. Lebensjahr besteht für gesetzlich Versicherte nun alle zwei Jahre Anspruch auf eine visuelle Ganzkörperuntersuchung der Haut. Mit der Einführung war eine Evaluation von Prozess- und Strukturqualität des Screenings nach fünf Jahren vorgesehen (7). Diese wurde kürzlich vorgelegt, befasst sich aber nicht mit der Evaluation der Effektivität (8). Inzwischen liegen aktuellere Inzidenz- und Mortalitätsdaten vor, die für eine erste Bewertung der Effektivität des bundesweiten Hautkrebsscreenings herangezogen werden können.

Methoden

Die Bewertung der Effektivität (hier bezogen auf die Senkung der Mortalität) wurde anhand verfügbarer Inzidenz- und Mortalitätsraten und des Vergleichs mit dem Pilotprojekt aus Schleswig-Holstein vorgenommen (Beobachtungsstudie mit Zeitreihenanalyse). Da das MM etwa 80 % der Hautkrebssterblichkeit ausmacht, wurden die Analysen auf das MM beschränkt. Für die Inzidenzraten des invasiven MM (ICD-10: C43) wurde die aktuelle Schätzung der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) verwendet, die für Deutschland Daten von 2003 bis 2011 vorweist (9). Daten für Schleswig-Holstein wurden der Krebsregisterdatenbank des epidemiologischen Krebsregisters für die Jahre 1999–2011 entnommen (10).

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jährlich in der offiziellen Todesursachenstatistik eine Vollerhebung aller Todesfälle in Deutschland. Hieraus konnten die MM-Mortalitätsdaten bis zum Jahr 2013 entnommen werden (11), wobei für die Jahre 2011–2013 die neuen Zensusdaten (2011) angewendet werden.

Inzidenz und Mortalität werden als altersstandardisierte Raten nach dem Europastandard dargestellt. Zur besseren grafischen Darstellung der Trends von Inzidenz und Mortalität wurde eine logarithmische Skalierung der y-Achse gewählt und die Mortalitätsraten wurden mit einem gleitenden Durchschnitt („moving average“ über drei Jahre) geglättet.

Ergebnisse

In der Pilotregion Schleswig-Holstein stieg die MM-Inzidenzrate zunächst in der Pilotphase und dann während des Pilotprojekts SCREEN an (Grafik, Tabelle). Nach Beendigung des Projekts fiel die Inzidenzrate wieder ab, um mit dem Einsetzen des nationalen Screenings wieder leicht anzusteigen. Für ganz Deutschland zeigte die MM-Inzidenzrate bis zum Jahr 2008 einen konstanten Verlauf (2003–2007: Werte zwischen 14,0–14,9/100 000). Die Inzidenzrate lag in dieser Zeit im Mittel um 21 % unter den Werten von Schleswig-Holstein. Mit dem Beginn des Screenings stieg die MM-Inzidenzrate in Deutschland insgesamt um circa 28 % (2003/4 versus 2010/11) an und liegt jetzt fast exakt auf dem Niveau von Schleswig-Holstein. Absolute Fallzahlen sind in eTabelle 1 gegeben.

Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms
Grafik
Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms
Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
Tabelle
Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht

Die MM-Mortalität in Schleswig-Holstein war vor dem Jahr 2000 um circa 25 % höher als in Deutschland gesamt. Mit dem Beginn der Screeningaktivitäten ist ein Abfall der Mortalität unter den Deutschlandwert zu erkennen, mit dem niedrigsten Stand im Jahr 2008 (50 % unter dem Deutschlandwert). Nachfolgend stieg die Mortalität wieder an und liegt aktuell wieder etwas über dem Durchschnittswert für ganz Deutschland. Dieser Verlauf lässt sich für beide Geschlechter und alle Altersgruppen erkennen (eTabelle 2). Für Deutschland insgesamt zeigt sich hingegen kein Rückgang der MM-Sterblichkeit – sie stieg im Gegenteil über den betrachteten Zeitraum leicht an. Dies gilt für Frauen und noch stärker für Männer, wobei der Anstieg fast ausschließlich der Altersklasse über 64 Jahre zuzuschreiben ist (eTabelle 2).

Absolute Fallzahlen zur Inzidenz und Mortalität des Malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
eTabelle 1
Absolute Fallzahlen zur Inzidenz und Mortalität des Malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
Rohe Raten zur Mortalität des mMalignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
eTabelle 2
Rohe Raten zur Mortalität des mMalignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht

Diskussion

Die Datenlage für die Effektivität eines Hautkrebsscreenings ist weiterhin begrenzt. Die aktuelle S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs (12) bewertet die Mortalitätsreduktion durch Hautkrebsscreening zwar mit dem Evidenzlevel 2+, wobei die systematische Literaturrecherche hierzu nur eine einzige Studie erbrachte – die eingangs genannte Beobachtungsstudie aus dem Pilotprojekt in Schleswig-Holstein (4). Aus einem aktuell in Arbeit befindlichen systematischen Review zum Hautkrebsscreening (13) lässt sich bereits jetzt ableiten, dass aktuell keine höherwertige Evidenz aus randomisierten, kontrollierten Studien zum Hautkrebsscreening vorliegt (mündliche Nachricht der Projektleiterin nach abgeschlossenem Abstract-Screening im März 2015). Eine randomisierte kontrollierte Studie (RCT) in Australien (SkinWatch program, bestehend aus Information und Schulung der Bevölkerung, Schulung der Ärzte, Ermöglichung von Zugang zu Untersuchungen [“skin screening clinics“]) führte zu einer Steigerung der Ganzkörperuntersuchungen. Allerdings konnte die Studie aufgrund der begrenzten Laufzeit keine Effekte auf Morbidität und Mortalität untersuchen (14).

Damit werden auf absehbare Zeit keine höherwertigen Studien zur Effektivität des Hautkrebsscreenings vorliegen. Hinweise liegen nur aus Beobachtungsstudien vor (zum Beispiel das bereits erwähnte SCREEN-Projekt) und aus einer jüngst publizierten Studie aus Frankreich. In dieser Studie wurde der Effekt eines Schulungsprogramms für (Haus-)Ärzte in der Region Champagne-Ardenne auf die stadienspezifische Melanominzidenz evaluiert. Zum Vergleich wurde die Region Doubs/Belfort herangezogen, in der keine Schulungsmaßnahmen durchgeführt worden waren. Die altersstandardisierte Inzidenzrate der „sehr dicken Melanome“ (definiert als Breslow ≥ 3 mm), einem guten Surrogatparameter für eine nachfolgende Melanommortalität, fiel in der Interventionsregion von 1,07 vor dem Interventionszeitraum auf 0,71/100 000 nach der Intervention ab, während die stadienspezifische Inzidenzrate in der Vergleichsregion nahezu unverändert blieb (15).

Die Effektivität des laufenden nationalen Hautkrebsscreenings kann aufgrund fehlender valider Daten aus dem Programm kaum interpretiert werden – so ein Fazit aus dem jüngst veröffentlichten Evaluationsbericht des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (GBA) zum Hautkrebsscreening (8). Selbst einfachste Fakten wie eine verlässliche Aussage zur jährlichen Teilnahmerate fehlen. Zu den Teilnahmeraten existieren zwar Schätzungen auf Basis von Kassendaten oder Befragungen (8, 1618); die hier angegebene Größenordnung von bis zu 30 % in zwei Jahren ist aber nur als orientierend zu sehen. Einzig belastbare Datenquelle zur Bewertung des aktuellen Hautkrebsscreenings stellen derzeit die offiziellen Daten der Krebsregister und der Todesursachenstatistik dar. Solange keine weiteren, belastbaren Daten vorliegen, können die Auswirkungen des Hautkrebsscreenings nur orientierend bewertet werden.

Der Rückgang der Mortalität mit dem Einsetzen von Screeningaktivitäten im Pilotprojekt ist umfassend beschrieben und diskutiert (6). Die Autoren diskutieren neben dem Screening verschiedenste Ursachen, die in der Pilotregion zu einem Rückgang der Mortalität geführt haben könnten (zum Beispiel verstärkte Primärprävention, bessere Therapien, Kodierung der Todesursachen et cetera). Außer dem Zufall, der nie auszuschließen ist (auch nicht in randomisierten, kontrollierten Studien), verblieb einzig das durchgeführte Screening als mögliche Ursache für den Mortalitätsrückgang. Die Autoren folgern aber auch, dass aufgrund des rein beobachtenden Charakters der Analysen nicht zu unterscheiden sei, welcher Teil der komplexen Intervention zum Hautkrebsscreening (Schulung, Öffentlichkeitsarbeit, Ganzkörperuntersuchung) für den Rückgang wesentlich sei.

Jetzt – fast sieben Jahre nach Einführung des nationalen Screeningprogramms – ergeben sich zwei wesentliche Fragen:

  • Warum ist in Deutschland die Mortalität noch nicht zurückgegangen, wenn es in der Pilotregion doch zu einem raschen Rückgang gekommen war?
  • Warum ist die Mortalität in der Pilotregion wieder angestiegen?

Ein Grund, warum noch kein Rückgang der MM-Mortalität in Deutschland zu beobachten ist, könnte schlicht sein, dass es noch zu früh ist, um einen Effekt des Screenings zu erwarten. In Schleswig-Holstein war dem Screening eine Pilotphase von circa fünf Jahren vorgeschaltet, die bereits die Mortalität beeinflusst haben könnte. Simulationsanalysen (19) und der rasche Rückgang in Schleswig-Holstein würden jedoch etwa fünf Jahre nach der Einführung eines Screenings zumindest einen leichten Trend erwarten lassen. Da noch keinerlei Trend beobachtbar ist (der Anstieg der Mortalitätsraten in den Jahren 2011–13 ist teilweise bedingt durch den aktuellen Zensus mit niedrigeren Bevölkerungszahlen), muss diskutiert werden, ob das laufende Hautkrebsscreening möglicherweise weniger intensiv ist als das Screening während des Pilotprojekts in Schleswig-Holstein. Diese Hypothese wird durch mehrere Hinweise gestützt.

Unterschiedliche Altersgruppe im Screening – Im Pilotprojekt konnte das Screening ab dem Alter von 20 Jahren in Anspruch genommen werden. Etwa 20 % der Teilnehmer waren in der Altersgruppe 20–34 Jahre. Das aktuelle Hautkrebsscreening beginnt erst ab dem 35. Lebensjahr. Dies spricht für ein intensiveres Screening in der Pilotregion, auch wenn der Effekt aufgrund der geringen Melanomsterblichkeit in den jüngeren Altersgruppen vermutlich eher beschränkt ist.

Screening-Prozedere – Findet der primär screenende Hausarzt im nationalen Hautkrebsscreening einen auffälligen Befund, dann soll er die Person an den Dermatologen überweisen. Dies galt so auch im Pilotprojekt. Zusätzlich wurden im SCREEN-Projekt aber auch Personen ohne Verdacht, aber mit Risikofaktoren für Hautkrebs, an den Dermatologen überwiesen. Bei 85 % der an den Dermatologen überwiesenen Patienten war die Risikoeinschätzung des primär screenenden Arztes der Anlass für die Überweisung (4). Dies spricht für ein intensiveres Screening in der Pilotregion.

Screening-Ärzte – Am Pilotprojekt nahmen neben Dermatologen und Allgemeinärzten/Internisten auch weitere Arztgruppen teil. Insgesamt waren 1 789 (116 Dermatologen, 1 673 Nichtdermatologen) von 2 732 (65 %) aller niedergelassenen Ärzte am Screening beteiligt (4). Im nationalen Screening sind neben den niedergelassenen Dermatologen nur hausärztlich tätige Fachärzte für Allgemeinmedizin, Internisten, praktische Ärzte und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung zugelassen (7). Diese repräsentieren zwar insgesamt 54 % aller niedergelassenen Ärzte in Deutschland (4 237 Dermatologen, 74 474 Nichtdermatologen von 145 933 ambulant tätigen Ärzten) (20), es ist aber nicht davon auszugehen, dass auch alle eine Zulassung zum Hautkrebsscreening beantragt haben. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention haben sich 38 000 Ärzte für das Screening qualifiziert, was etwa 26 % aller Niedergelassenen entsprechen würde (21). Insgesamt weisen diese Daten auf ein intensiveres Screening in der Pilotregion hin.

Öffentlichkeitsarbeit – Das Pilotprojekt wurde von einer intensiven, professionellen und stark werbenden Kampagne begleitet (18). Dazu gehörten vor allem Plakataktionen, Zeitungsanzeigen, Flyer und Radiospots. Solche flankierenden Maßnahmen fehlten bei der Einführung des nationalen Screenings. Dieser Punkt ist näher zu beleuchten. Im Pilotprojekt war der Anteil von Screeningteilnehmern mit Risikofaktoren für Hautkrebs auffällig hoch, insbesondere ältere Männer mit Risiko nahmen häufiger teil (4, 22). Möglicherweise können Werbemaßnahmen bewirken, dass Personen mit Risikofaktoren für Hautkrebs vermehrt zum Screening gehen. Für eine weitere Bewertung dieser Hypothese wären Daten zum Risikoprofil der Teilnehmer aus dem nationalen Screening erforderlich. Trotzdem sprechen die intensiven Werbemaßnahmen für ein intensiveres und zielgerichteteres Screening in der Pilotregion.

MM-Inzidenz – Die nähere Betrachtung der Inzidenzrate des MM spricht für eine intensivere Früherkennung in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2004 als in Deutschland insgesamt. Während des SCREEN-Projekts stieg die MM-Inzidenzrate in Schleswig-Holstein auf einen Höchststand von 24,0/100 000 bei Frauen beziehungsweise 20,4/100 000 bei Männern. Dies ist wesentlich höher als der höchste Wert unter Screening in Deutschland (18,0 beziehungsweise 18,6/100 000). Hinzu kommt, dass nach Beendigung des Pilotprojekts die Inzidenzrate zunächst abfiel und jetzt unter dem laufenden nationalen Screening fast exakt auf Deutschlandniveau liegt. Die hohen MM-Inzidenzraten in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2004 sind somit als ein Ausdruck einer intensiven multifaktoriellen Intervention zum Thema Hautkrebsfrüherkennung zu interpretieren. Nach Auslaufen dieser Intervention gleicht sich die Inzidenzrate in Schleswig-Holstein dem restlichen Deutschland an. Interessant ist aber dennoch der deutliche Anstieg der Melanominzidenzrate in Deutschland mit dem Einsetzen des Hautkrebsscreenings (fast 30%iger Anstieg). Hier kann spekuliert werden, dass die anlaufenden Schulungen die Meldequote für Hautkrebs verbessert haben und dies einen Teil des Anstiegs erklären kann. Hierfür spricht auch, dass die bundesweite MM-Inzidenzrate und der Schleswig-Holsteinische Wert nun fast identisch sind. Dies deutet auf eine homogenere MM-Registrierung hin.

Teilnahmeraten – Die Frage, ob die Teilnahme am nationalen Hautkrebsscreening höher und damit intensiver ist als im Pilotprojekt, lässt sich mangels verlässlicher Daten nicht belegen. Zitiert werden für einen 2-Jahreszeitraum an verschiedenen Stellen Raten von 15–25 % (8), circa 25 % (18) bis zu circa 30 % (16, 17). Während die Teilnehmerrate in Schleswig-Holstein im Pilotprojekt bereits in einem Jahr bei knapp 20 % der Bevölkerung (entspricht 40 % in zwei Jahren) lag, bleibt damit die Teilnahmerate für Deutschland insgesamt weitestgehend im Dunkeln.

Schlussfolgerung

Fasst man alle genannten Punkte zusammen, dann scheint die folgende Schlussfolgerung gerechtfertigt: Das nationale Hautkrebsscreening, welches seit dem Jahr 2008 in Deutschland für gesetzlich Versicherte ab dem Alter von 35 Jahren angeboten wird, ist weniger intensiv als es das Hautkrebsscreening in der Pilotregion war.

Über die diskutierten Punkte hinaus könnte es weitere Ursachen geben, die zu einem weniger intensiven nationalen Screening führen. So könnten

  • die Qualität und konsequente Durchführung der Ganzkörperinspektion schlechter sein
  • die Weiterleitung von Verdachtsfällen von Hausarzt zum Dermatologen nicht optimal funktionieren
  • die Einhaltung des zweijährigen Screeningabstandes nicht gewährleistet sein oder
  • weniger Personen mit einem hohen Melanommortalitätsrisiko erreicht werden.

Wegen fehlender Daten lassen sich diese möglichen Ursachen nicht be- oder widerlegen. Sie sollten aber bei der Evaluation des Hautkrebsscreenings adressiert werden. Folgt man der Hypothese eines weniger intensiven nationalen Screenings im Vergleich zum Pilotprojekt, dann lässt sich die in der Pilotregion beobachtete Entwicklung der MM-Mortalität erklären. Infolge einer intensiven komplexen Screeningintervention fällt die Mortalität ab. Im Sinne der „Reversibilität“ (ein Kausalitätskriterium) muss die Mortalität wieder ansteigen, wenn das intensivere Screening zunächst vier Jahre lang eingestellt wird und dann gegen ein weniger effektives Screening ausgetauscht wird.

Abschließend sei kurz auf den Missstand der fehlenden Effektivitätsevaluation des nationalen Hautkrebsscreenings eingegangen. Eine begleitende Evaluation mit der Einführung des Hautkrebsscreenings wurde offensichtlich trotz der offenen Briefe und Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds), der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) versäumt oder nicht gewollt (23, 24). Angesichts der Kosten des Hautkrebsscreenings (laut GBA-Bericht pro Jahr etwa 131 Mio. €), würde ein Anteil von 0,5 % ausreichen, um zukünftig den sinnvollen Anregungen des GBA-Berichts nachzukommen und zusätzlich eine unabhängige epidemiologische Evaluation im Sinne des nationalen Krebsplans (siehe Zielepapier 3 [25]) zu etablieren. Die aktuellen Zahlen und der vorgelegte GBA-Bericht geben nun dringenden Anlass das laufende Hautkrebs-Screening genauer unter die Lupe zu nehmen.

Interessenkonflikt

Prof. Katalinic erhielt Erstattung für Kongressgebühren, Reise und Übernachtungskosten von BMS, und MSD. Für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen wurde er honoriert von BMS.

PD Waldmann und Dipl.-Stat. Eisemann erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 18. 3. 2015, revidierte Fassung angenommen: 15. 06. 2015

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Annika Waldmann
UKSH Campus Lübeck
Institut für klinische Epidemiologie
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck
annika.waldmann@uksh.de

Zitierweise
Katalinic A, Eisemann N, Waldmann A: Skin cancer screening in Germany— documenting melanoma incidence and mortality from 2008 to 2013.
Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 629–34. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0629

@The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
eTabellen:
www.aerzteblatt.de/15m0629 oder über QR-Code

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Prof. Dr. med. Katalinic, Dipl.-Stat. Eisemann
Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms
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Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms
Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
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Inzidenz und Mortalität des malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
Absolute Fallzahlen zur Inzidenz und Mortalität des Malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
eTabelle 1
Absolute Fallzahlen zur Inzidenz und Mortalität des Malignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
Rohe Raten zur Mortalität des mMalignen Melanoms in Deutschland und Schleswig-Holstein nach Jahr und Geschlecht
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