ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2015Gabriele Schackert: Erste Frau an der Spitze der DGCH

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Gabriele Schackert: Erste Frau an der Spitze der DGCH

Spielberg, Petra

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Gabriele Schackert, Foto: Uniklinikum Dresden/Christoph Reichelt
Gabriele Schackert, Foto: Uniklinikum Dresden/Christoph Reichelt

Mit Prof. Dr. med. Gabriele Schackert hat zum ersten Mal in der 143-jährigen Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) eine Frau die Präsidentschaft der Fachgesellschaft übernommen. „Der technische Fortschritt verbessert die operativen Möglichkeiten enorm und macht Erkrankungen heilbar, die früher als inoperabel galten“, kommentiert die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Dresden die Möglichkeiten ihres Faches. Damit stünden Chirurgen aber immer häufiger vor der Frage, ob das technisch Machbare auch mehr Lebensqualität für den Patienten bedeutet.

Internationale Anerkennung genießt Schackert vor allem als Spezialistin für Tumoren der Schädelbasis und des Gehirns. Ihre medizinische und wissenschaftliche Arbeit bescherten der 62-Jährigen im März dieses Jahres sogar die Aufnahme in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste.

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Die renommierte Ärztin und Mutter von zwei Kindern studierte von 1971 bis 1977 Humanmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Ihre Facharztausbildung in Neurochirurgie absolvierte sie an den Universitäten Erlangen/Nürnberg und Heidelberg, wenngleich sie eigentlich lieber Augenärztin geworden wäre. Aber dafür bekam sie keinen Platz. Schackert verbrachte zudem zwei Forschungsjahre am M. D. Anderson Hospital and Cancer Center in Houston, Texas, USA. Seit 1993 hat sie den Lehrstuhl für Neurochirurgie an der Technischen Universität Dresden inne. Petra Spielberg

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