ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 3/2015Digital Health nützlich für Prävention

SUPPLEMENT: PRAXiS

Digital Health nützlich für Prävention

Dtsch Arztebl 2015; 112(38): [2]

EB

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Foto: fotolia_bas
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  • Etwa vier von zehn „Smart Device“-Besitzern haben mindestens eine Gesundheits-App installiert, die Mehrheit nutzt sie sogar regelmäßig. Die selbstständige Messung und Kontrolle des körperlichen Befindens durch Smartwatches, Aktivitätstracker und Co. können sich die Deutschen besonders für Ernährung/Kalorienverbrennung (37 Prozent), Sport/Fitness (35 Prozent) und Entspannung/Stressabbau (32 Prozent) vorstellen.

Nach der Studie „Quantified Health“ des Marktforschungsinstituts YouGov steckt vor allem in der medizinischen Früherkennung noch viel Potenzial (http://d.aerzteblatt.de/GS73). Für die Studie wurden insgesamt rund 1 000 Personen im Dezember 2014 repräsentativ befragt.

Noch sind die Möglichkeiten der medizinischen Früherkennung für das Self-Tracking kaum bekannt, doch sie stoßen auf ein verstärktes Interesse. Neben dem eigenständigen Erfassen (ohne ärztliche Hilfe) von gängigen medizinischen Daten oder körperlichen Leistungsinformationen wie Blutdruck, Körpertemperatur und Puls können sich die Befragten dies zum Teil auch bei weniger gängigen Daten wie Urinproben, Atemfrequenz oder Blutwerten vorstellen.

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Doch Verbraucher sehen auch Nachteile bei der selbstständigen Messung: Die größte Sorge besteht vor falschen Handlungen durch fehlerhafte Daten (33 Prozent), Übersensibilität beziehungsweise Panikmache (31 Prozent) und zu großer Verhaltenskontrolle (18 Prozent). EB

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