SUPPLEMENT: PRAXiS

Augenuntersuchung per Telemedizin

Dtsch Arztebl 2015; 112(38): [3]

Krüger-Brand, Heike E.

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Foto: picture alliance / ZB
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  • Die bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml will die augenärztliche Versorgung in Alters- und Pflegeheimen durch Telemedizin verbessern. Das Bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium fördert daher ein Projekt zur Entwicklung eines „mobilen, telemedizinisch-vernetzten Augenuntersuchungssystems“ mit knapp 300 000 Euro. Projektpartner sind niedergelassene Augenärzte in Kösching und Hof, das Tele-Ophthalmologische Institut als augenärztlicher Konsiliarius und die talking-eyes&more GmbH als technischer Partner. Die Bayerische TelemedAllianz ist Projektbegleiter.

Durch die Nutzung von Telekommunikationsstrukturen soll zudem die augenärztliche Versorgung im ländlichen Raum verbessert werden. Das Projekt soll vor allem Patienten mit eingeschränkter Mobilität zugute kommen, da Augenärzte keine Hausbesuche durchführen. Mittels mobiler Untersuchungsgeräte können behandlungsbedürftige Diagnosen gestellt werden, die eine augenärztliche Weiterbetreuung erfordern. Das mobile Tele-Augenkonsil ermöglicht dann eine weitere Betreuung und hochwertige Versorgung. KBr

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