SUPPLEMENT: PRAXiS

Automatisiertes Brustultraschallsystem

Dtsch Arztebl 2015; 112(38): [35]

EB

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Foto: GE Healthcare
Foto: GE Healthcare
  • Dichtes Brustgewebe stellt bei Frauen einen Risikofaktor für Brustkrebs dar, da es nicht nur die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung erhöht, sondern auch die Darstellung eines Mammakarzinoms maskieren und die Aussage der Mammographie verfälschen kann. Eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung kann die Wahrscheinlichkeit einer frühen Brustkrebserkennung erhöhen. Klinischen Studien zufolge ist mit dem automatisierten Brustultraschallsystem „Invenia ABUS“ (Automated Breast Ultrasound System, GE Healthcare), wenn es ergänzend zur Mammographie eingesetzt wird, eine relative 55-prozentige Sensitivitätssteigerung beim Auffinden von invasiven Mammakarzinomen möglich – im Vergleich zur alleinigen Mammographie*. Das System soll Ärzte bei der mammographisch okkulten Krebserkennung in dichtem Brustgewebe unterstützen und für einen effektiven Workflow sorgen. Es bietet eine automatische volumetrische Ultraschallabtastung inklusive Bildoptimierung. Diese nicht-ionisierende und nicht-invasive Alternative zu anderen ergänzenden Optionen im Screening für Frauen mit dichtem Brustgewebe ermöglicht eine beidseitige Akquisition des kompletten Brustgewebes innerhalb von 15 Minuten. Die Workstation zeigt 2-D-Volumen in einer patentierten, koronaren 2-mm-Schichtführung von der Hautoberfläche zur Brustwand. Eine Analyse ist innerhalb von drei Minuten möglich – verglichen mit dem handgeführten Ultraschall bietet dies eine deutliche Zeitersparnis. EB

* Brem RF, Tabár L, et.al.: Assessing Improvement in Detection of Breast Cancer with Three-dimensional Automated Breast US in Women with Dense Breast Tissue: The somoInsight Study. Radiology.2015 Mar; 274(3): 663–73.

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