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Studium bleibt der größte Stressfaktor

Foto: Fotolia/blas
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Eine aktuelle Online-Befragung im Rahmen der Gesundheitsinitiative „Healthy Campus – Gesund und erfolgreich studieren“ unter den Studierenden der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zeigt, dass 90 Prozent der Studierenden das Studium als stärksten Stress- und Leistungsdruckfaktor empfinden. Dahinter folgen erst mit großem Abstand Stress durch das familiäre Umfeld und Hobbys. Auch der Gesundheitssurvey für Studierende in Nordrhein-Westfalen, der Gesundheitssurvey des Robert Koch-Instituts und der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse haben herausgearbeitet, dass Studierende unter einer Vielzahl von psychovegetativen und orthopädischen Beschwerden leiden und gesundheitlich potenziell ungünstige Lebensstilmerkmale aufweisen.

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Unter den befragten Bonner Studierenden treibt beispielsweise etwa ein Fünftel überhaupt keinen Sport. Dies ist ein Punkt, mit dem sich die Bonner Uni und die Deutsche Sporthochschule Köln nicht zufriedengeben wollen: Gemeinsam verfolgen sie mit der 2011 gestarteten Initiative „Healthy Campus“ das Ziel, Angebote innerhalb der Universität zu modifizieren oder neu zu entwickeln. Die aktuelle Umfrage gibt nun Hinweise auf geeignete Maßnahmen: Kooperationen mit dem Gleichstellungs- und Familienservicebüro, dem Allgemeinen Studierendenausschuss, dem Hochschulsport, dem Studierendenwerk sowie mit externen Partnern (Krankenkassen) zeigen Erfolge. ER

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