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Mehr als 300 000 ausländische Studierende in Deutschland

Im vergangenen Jahr waren 301 350 Ausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das ist ein neuer Höchststand – im Vergleich zu 2013 ist die Zahl um 19 000 Studierende oder sieben Prozent gestiegen, erklärt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Bericht „Wissenschaft weltoffen 2015“, der gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung entstand.

Nach den USA und Großbritannien ist Deutschland für ausländische Studierende das beliebteste Gastland. Besonders groß ist dabei der Zustrom in die Masterstudiengänge. Aber der positive Trend gilt auch für die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. Besonders interessant ist, dass 92,1 Prozent der ausländischen Medizinstudierenden einen Abschluss in Deutschland anstreben – und damit für den Arbeitsmarkt in Deutschland potenziell zur Verfügung stehen. hil

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