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Risiko des Blutdruckanstiegs unter Betmiga® Astellas Pharma informiert über die Prüfung von kumulierten Daten zu Betmiga® (Mirabegron) und hohem Blutdruck. Das Präparat ist zugelassen zur Therapie von imperativem Harndrang, erhöhter Miktionsfrequenz und Dranginkontinenz bei überaktiver Blase. Unter Mirabegron traten schwerwiegende Fälle von Hypertonie auf, zum Beispiel hypertensive Krisen sowie zerebrovaskuläre und kardiale Ereignisse in Verbindung mit Hypertonie. Der Beta-3-Adrenozeptoragonist Mirabegron ist ab sofort kontraindiziert bei Patienten mit schwerer, nicht ausreichend eingestellter Hypertonie. Der Blutdruck ist vor Beginn und während der Behandlung zu kontrollieren.

Lieferabriss von Alkeran® Das Krebsmedikament Alkeran® (Melphalan, Aspen Pharma) ist seit mehreren Wochen von einer Lieferunterbrechung betroffen. Es ist insbesondere in seinem Haupteinsatzgebiet, der Hochdosistherapie des Multiplen Myeloms, nicht durch andere Substanzen ersetzbar. Die Therapie muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Eine Lieferfähigkeit stellt der Hersteller erst für Mitte Oktober wieder in Aussicht.

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Cave Olysio® in Kombination mit Sovaldi® bei gleichzeitiger Gabe von Amiodaron Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte warnt vor schweren bradykarden Herzrhythmusstörungen und Herzblock unter Therapie mit Olysio® (Simeprevir, Janssen-Cilag) in Kombination mit Sovaldi® (Sofosbuvir, Gilead Sciences) bei gleichzeitiger Gabe von Amiodaron. Beide Präparate sind zur Behandlung der Hepatitis C zugelassen.

Die Hinweise aus dem Rote-Hand-Brief zu Sofosbuvir, Ledipasvir und Daclatasvir vom Mai 2015 sind auch für Simeprevir zu beachten. EB

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