ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2015Influenza: Experten rufen zur Grippeimpfung auf

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Influenza: Experten rufen zur Grippeimpfung auf

Hibbeler, Birgit

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Die Impfung gegen Influenza wird vor allem älteren und chronisch kranken Patienten empfohlen. Foto: dpa
Die Impfung gegen Influenza wird vor allem älteren und chronisch kranken Patienten empfohlen. Foto: dpa

Das Robert Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Instiut (PEI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben im Vorfeld der Influenza-Saison dazu aufgerufen, Impflücken zu schließen. Vor allem ältere und chronisch kranke Menschen hätten ein höheres Risiko für schwere Erkrankungsverläufe und lebensbedrohliche Komplikationen. Auch Schwangere seien gefährdet.

Ziel ist es, vor allem Risikogruppen von der Notwendigkeit einer Grippeimpfung zu überzeugen. Denn obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für diese Gruppen eine Impfquote von mindestens 75 Prozent fordert, hatte sich laut einer RKI-Studie zuletzt nur jeder Zweite in der Altersgruppe über 60 gegen Influenza impfen lassen.

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Die Grippeimpfstoffe für die Saison 2015/2016 unterscheiden sich in zwei der drei Komponenten von denen der vorangegangenen Saison. Ausgetauscht wurde gemäß der WHO-Empfehlung der zum Influenzatyp A gehörende H3N2-Stamm und der Influenzatyp B-Stamm. Die H1N1-Komponente ist seit der Influenzasaison 2010/11 unverändert, erläuterte PEI-Präsident Prof. Dr. rer. nat. Klaus Cichutek. Neben den trivalenten Impfstoffen sind auch zwei tetravalente Impfstoffe zugelassen, die einen zweiten B-Stamm als vierte Komponente enthalten. Das PEI hat bereits mehr als 17 Millionen Impfdosen freigegeben.

Eine Übersicht über die Impfstoffe mit Angaben zu den zugelassenen Altersgruppen ist abrufbar unter www.pei.de/influenza-impfstoffe. Informationsmaterial der BZgA steht zum Download sowie zur kostenlosen Bestellung bereit: www.impfen-info.de/grippe. BH

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