ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2015Genderforschung: Internationale Zusammenarbeit fruchtet

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Genderforschung: Internationale Zusammenarbeit fruchtet

Dtsch Arztebl 2015; 112(40): A-1595 / B-1327 / C-1299

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„Mit dem internationalen Erfahrungsaustausch, wie wir ihn intensiv pflegen konnten, hat die Geschlechterforschung in der Medizin weitere wichtige Impulse bekommen.“ So lautete das Resümee von Kongresspräsidentin Prof. Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek zum Abschluss des Internationalen Kongresses für Genderforschung in der Medizin, der sich Ende September dem 7. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Gendermedizin in Berlin anschloss.

Rund 350 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten Ergebnisse aus der Grundlagenforschung, medizinischen Fächern und Public Health vor. Die Diskussionen darüber hätten „den Blick auf das breite Spektrum der Gendermedizin, die bei der Labormaus beginnt und in der Medikamentenentwicklung eine wichtige Rolle spielt“, geschärft, so Regitz-Zagrosek.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass es mehr Studien brauche, um Geschlechterunterschiede zu analysieren. Die amerikanischen National Institutes of Health hätten im Sommer gefordert, diesen Aspekt bei geförderten Studien zu berücksichtigen.

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Als Beispiel einer zunehmend erfolgreichen Zusammenarbeit europäischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurde in Berlin auf das sogenannte EuGenMED-Projekt der Europäischen Union verwiesen. Es dient der Erarbeitung einer Roadmap für die gendermedizinische Forschung. EB

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