ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2015Versorgung im Alter: Mehr Forschung nötig

AKTUELL

Versorgung im Alter: Mehr Forschung nötig

Rieser, Sabine

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Dass Menschen in jedem Alter eine möglichst gute Versorgung erhalten sollen, ist in Deutschland Konsens. „Schaut man aber auf die medizinische Versorgung älterer Menschen und auf die Berücksichtigung ihrer spezifischen Bedürfnisse, fällt der Blick auf eine Reihe von Defiziten“, heißt es in einer Stellungnahme zum Thema „Medizinische Versorgung im Alter: Welche Evidenz brauchen wir?“.

Veröffentlicht hat sie eine Arbeitsgruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften. Sie nennt drei Ansatzpunkte zur Verbesserung: Veränderungen in der Forschung, in der Versorgungspraxis sowie in der Aus- und Weiterbildung.

„Wir brauchen eine andere Art der Studienkultur, und wir brauchen Studien, die andere Endpunkte haben“, forderte der Geriater Prof. Dr. med. Cornel Sieber. Für betagte Menschen sei häufig nicht mehr eine maximale Lebenserwartung oder die völlige Wiederherstellung von Körperfunktionen oberstes Therapieziel. Eine große Herausforderung ist es nach Ansicht der Arbeitsgruppe, Innovationen zu entwickeln, die Ältere tatsächlich nutzen. Rie

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote