ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2015Dokumentation: Wie Quacksalber an Patienten verdienen

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Dokumentation: Wie Quacksalber an Patienten verdienen

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Geschäfte der angeblich sanften Medizin sind Thema einer Dokumentation beim Fernsehsender arte. Foto: arte
Geschäfte der angeblich sanften Medizin sind Thema einer Dokumentation beim Fernsehsender arte.
Foto: arte

Wenn es um lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs geht, spielen Quacksalber und Scharlatane oftmals mit den Ängsten und Hoffnungen der Kranken – und machen Kasse mit falschen Heilungsversprechen. Welche zum Teil abstrusen Therapien Heilpraktiker und Ärzte krebskranken Patienten anbieten, darüber berichtet die Filmautorin Claudia Ruby in ihrer Dokumentation „Krebs: Das Geschäft mit der Angst“, für die sie mehrere Monate undercover recherchierte (Erstaustrahlung bei arte, 16. Oktober 2015, 22.10 Uhr).

Ruby besuchte hierfür unter anderem mehrere „alternative“ Praxen und Kliniken und präsentierte dort den Fall eines Krebspatienten, der mit herkömmlicher Chemo- und Strahlentherapie gut behandelbar wäre. Stattdessen setzten die „Heiler“ jedoch auf bittere Aprikosenkerne, Kaffee-Einläufe, Heilmusik, Krebsdiäten und Gebete – Ratschläge, die für einen echten Betroffenen den sicheren Tod bedeuten würden. Die Autorin untersucht zudem, warum sich viele Patienten von der „klassischen“ Medizin abwenden und warum die Justiz gegen geschäftstüchtige Scharlatane oft machtlos ist. EB

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