ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2015Timo Strünker: Lockstoffe markieren seinen Weg

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Timo Strünker: Lockstoffe markieren seinen Weg

Spielberg, Petra

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Timo Strünker, Foto: FZ
Timo Strünker, Foto: FZ

Wie die Natur den richtigen Weg findet und störende chemische „Unstimmigkeiten“ im Bereich der menschlichen Fortpflanzung behoben werden können, ist das zentrale Forschungsthema von Prof. Dr. rer. nat. Timo Strünker. Mit seiner Berufung an die Medizinische Fakultät der Universität Münster hat der 40-jährige Remscheider die Leitung einer Arbeitsgruppe am Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) übernommen, um dort auf dem Gebiet der Spermienphysiologie zu forschen.

Seinen Wechsel von Bonn nach Münster sieht Strünker als perspektivische Entscheidung. „Am CeRA finden mein Team und ich die besten Bedingungen für unsere Forschungsprojekte vor, und wir haben die Möglichkeit, bereichernde Kontakte zur Reproduktionsmedizin und Andrologie zu knüpfen“, so der Biochemiker. Strünkers Arbeitsgruppe untersucht, wie Spermien chemische und physikalische Wegweiser in ihrer Umgebung wahrnehmen und verarbeiten. Die Forscher wollen vor allem die molekulare Physiologie und Funktionsweise der Ionenkanäle und Ionentransporter verstehen, die es den Spermien ermöglichen, die Eizelle aufzuspüren.

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Strünkers Karriere begann mit einem Biologiestudium in Köln. Anschließend promovierte er in der Fachrichtung Biochemie am Forschungszentrum Jülich, wo er von 2005 bis 2006 als Postdoktorand tätig war. Sein weiterer Berufsweg führte ihn zunächst in die Pharmaforschung nach Aachen, bevor er wieder zurück in die Grundlagenforschung wechselte. Petra Spielberg

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