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Moser schreibt, ich würde die „psychoanalytische Leibtherapie“ in meiner Bibliografie nur einmal erwähnen. Von deren Hauptvertretern sind Günter Heisterkamp und Peter Geißler je achtmal erwähnt, Moser selbst zehnmal. Auch habe ich verschiedene Beiträge aus dem Lehrbuch der Analytischen Körperpsychotherapie von Geißler & Heisterkamp aufgeführt.

Mit ihr befasse ich mich mehrfach in meinem Buch. Das Konzept des „Präsentischen Verstehens“ von Heisterkamp rezipiere ich als grundlegendes Konzept in einem eigenen Kapitel. Ich beziehe mich auch auf Mosers Begriff der „Mitschwingung“ (S. 308 ff) und auf den der „Körperbotschaften“ (S. 277). In einer Auseinandersetzung mit Ursula Volz-Boers zeige ich Grenzen des analytischen Ansatzes auf (S. 314 f).

Das Zitat am Anfang der Rezension (im Buch S. 170 f) enthält drei Fehler: 1. spreche ich nicht von „Erfahrungen“ des Gedächtnisses, sondern von seinen Inhalten. Das Gedächtnis kann keine Erfahrungen machen, es enthält sie. 2. Die Inhalte sind „in sinnliche Erfahrungen und bewegte Interaktionen“ eingebettet. 3. Vom „epischen Gedächtnis“ spreche ich nie. Im Buch ist vom episodischen Gedächtnis die Rede.

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Es war interessant, von Tilmann Moser zu erfahren, dass ich meine psychoanalytische Ausbildung „aus einem Mangelgefühl heraus“ gemacht habe. Das war mir noch nicht bekannt.

Prof. Dr. Ulfried Geuter, Psychologischer Psychotherapeut, 14089 Berlin

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