ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2015Kassenärztliche Bundesvereinigung: Überarbeiteter EBM kommt Mitte 2017

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Kassenärztliche Bundesvereinigung: Überarbeiteter EBM kommt Mitte 2017

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Die Überarbeitung des EBM ist eine aufwendige und komplexe Aufgabe.
Die Überarbeitung des EBM ist eine aufwendige und komplexe Aufgabe.

Die Weiterentwicklung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) soll bis Ende März 2017 beendet sein. Drei Monate später, ab dem 1. Juli 2017, können dann alle Vertragsärzte und -psychotherapeuten nach dem angepassten Regelwerk abrechnen. Das sieht der neue Zeitplan vor, auf den sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband Mitte Oktober geeinigt haben.

Den Partnern der Selbstverwaltung bleibe so mehr Zeit für die Überarbeitung des EBM, erklärte die KBV. Denn ursprünglich sollte der weiterentwickelte EBM bereits am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Doch die Überprüfung und Anpassung des EBM, insbesondere des ihm zugrunde liegenden Standardbewertungssystems, seien sehr aufwendig und hoch komplex.

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Ein Ziel der Weiterentwicklung ist es der KBV zufolge, das Leistungsspektrum der Praxen sowie den veränderten Versorgungsbedarf der Versicherten besser im EBM abzubilden. Dazu sollen auf Wunsch einiger Fachgruppen beispielsweise Leistungen aus Pauschalen herausgenommen und wieder einzeln vergütet werden. Ferner sind Anpassungen an Gebührenordnungspositionen vorgesehen.

Ein weiteres Anliegen sei es, die betriebswirtschaftliche Kalkulationsmethode weiterzuentwickeln. Dazu würden Parameter des Standardbewertungssystems überprüft, unter anderem die Praxiskosten und der leistungsbezogene Zeitbedarf.

Im Ergebnis sollten sämtliche Leistungen neu bewertet werden. Thema sei auch das kalkulatorische Arztgehalt, das dringend an die Tarifentwicklung in den Krankenhäusern angepasst werden müsse. EB

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