SUPPLEMENT: Perspektiven der Diabetologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2015; 112(43): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

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Dr. med. Vera Zylka-Menhorn, Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn, Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes erkrankt. Nach einer aktuellen Statistik kommen 50 Prozent der Typ-2-Diabetiker durch Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten (Ernährungsumstellung, Gewichtsabnahme, Bewegung) ohne Medikamente aus. Von den übrigen erhalten mehr als 40 Prozent orale Antidiabetika und über 1,5 Millionen Patienten werden mit Insulin behandelt. Und von circa 400 000 Typ-1-Diabetikern wurden mehr als 40 000 mit einer Insulinpumpe versorgt.

Alle diese Therapieformen bedürfen spezieller Unterweisungen und Schulungen, zudem möchte – und muss – jeder Patient individuell hinsichtlich seiner Risiken und Begleiterkrankungen beraten werden. Für die große Mehrheit der Diabetiker sind 60 000 Hausärzte (einschließlich der hausärztlich niedergelassenen Internisten) ihr permanenter Ansprechpartner – dies vor allem in strukturschwachen Regionen. So versorgt derzeit im Durchschnitt ein Hausarzt rund 100 Diabetiker. Um die chronische Stoffwechselerkrankung umfassend zu therapieren, ist zudem eine gute Abstimmung zwischen Hausarztpraxis, den verschiedenen Fachärzten und Assistenzberufen notwendig.

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Mit den unterschiedlichen Themen dieser Ausgabe von „Perspektiven der Diabetologie“ möchte das Deutsche Ärzteblatt Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine Unterstützung bieten.

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

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