ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Diabetologie 2/2015Kardiovaskuläre Risikoreduktion: Studie zu Empagliflozin

SUPPLEMENT: Perspektiven der Diabetologie

Kardiovaskuläre Risikoreduktion: Studie zu Empagliflozin

Dtsch Arztebl 2015; 112(43): [33]

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Das Antidiabetikum Empagliflozin (Jardiance) hat sich in einer großangelegten internationalen Studie mit über 7.000 Patienten mit Typ-2-Diabetes und hohem kardiovaskulärem Risiko (EMPA-REG OUTCOME) hinsichtlich des primären kardiovaskulären Endpunktes als überlegen erwiesen*: Das Medikament reduzierte im primären Endpunkt bei zusätzlicher Gabe zur Standardtherapie das kombinierte Risiko von kardiovaskulär bedingtem Tod, nicht-tödlichen Myokardinfarkten oder nicht-tödlichen Schlaganfällen signifikant um 14 Prozent. Als einer der sekundären Endpunkte wurde die kardiovaskuläre Mortalität im Vergleich zur Standardtherapie um 38 Prozent verringert. Es wurde kein signifikanter Unterschied beim Risiko für einen nicht-tödlichen Myokardinfarkt oder nicht-tödlichen Schlaganfall festgestellt. Diese Daten wurden von Zinman B, et al. im September 2015 im New England Journal of Medicine (DOI: 10.1056/NEJMoa1504720) veröffentlicht.

* Empagliflozin ist nicht zugelassen zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos. Eine Überprüfung der Ergebnisse durch die Zulassungsbehörde ist noch nicht erfolgt.
Quelle: Boehringer Ingelheim GmbH www.boehringer-ingelheim.de, Lilly Deutschland GmbH www.lilly-pharma.de

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