ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 4/2015Studie: Ärzte offener gegenüber E-Health

SUPPLEMENT: PRAXiS

Studie: Ärzte offener gegenüber E-Health

Dtsch Arztebl 2015; 112(45): [2]

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  • 43,8 Prozent der Ärzte in Deutschland sind der Meinung, dass therapieunterstützende Apps innerhalb der nächsten zehn Jahre in die Leitlinien aufgenommen werden. Das hat die E-Health-Studie 2015 aus der Studienreihe „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ der Stiftung Gesundheit ergeben. Noch im Vorjahr hatten mehr als zwei Drittel der Ärzte bezweifelt, dass Apps künftig überhaupt den Gesundheitszustand ihrer Patienten überwachen könnten oder sich in dieser Funktion durchsetzen würden.
Foto: Fotolia/anyaberkut
Foto: Fotolia/anyaberkut

„Diese Veränderung ist ein Hinweis darauf, dass sich die Einstellung der Ärzte zum Thema E-Health gerade deutlich verändert“, resümierte Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Konrad Obermann, Forschungsleiter der Stiftung Gesundheit und Gesundheitsökonom am Mannheimer Institut für Public Health der Universität Heidelberg. In der Vergangenheit hatten sich Ärzte bei diesem Thema sehr kritisch und zurückhaltend bis ablehnend gezeigt. Die Berührungsängste mit den neuen Medien und Möglichkeiten nehmen offenbar ab. Dies betrifft nicht nur jüngere Ärzte, da laut Obermann die Altersstruktur der Ärzte, die sich an der Studie beteiligt haben, weitgehend den Anteilen in der Gesamtärzteschaft entspricht.

Die Studie sowie die komplette Studienreihe sind unter der Adresse http://d.aerzteblatt.de/BN66 online zugänglich. EB

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