ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2015Wirtschaftlichkeitsprüfung: Kein Regress für Rabattarzneimittel

AKTUELL

Wirtschaftlichkeitsprüfung: Kein Regress für Rabattarzneimittel

Hillienhof, Arne

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

In Schleswig-Holstein haben sich die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und die Techniker Krankenkasse (TK) darauf geeinigt, die Wirtschaftlichkeitsprüfung für rabattierte Generika aufzuheben. Ärzte können ab sofort einem entsprechenden Vertrag beitreten. „Wir haben verstanden, dass es Ärzten aufgrund der verschiedenen Generika-Rabattverträge oft schwerfällt, das wirtschaftlichste Arzneimittel zu verordnen“, sagte der stellvertretende TK-Vorstandsvorsitzende Thomas Ballast. Aus diesem Grund sehe die TK Verordnungen von Generika grundsätzlich als wirtschaftlich an. „Der Vertrag ist aus unserer Sicht ein gutes Instrument, Regressängste abzubauen und die niedergelassenen Ärzte im sicheren und wirtschaftlichen Umgang mit innovativen Arzneimittel zu begleiten“, erklärte Dr. med. Dipl. Oec. med. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der KVSH. Der Grundsatz „Beratung vor Regress“ werde gestärkt.

Teilnehmende Ärzte erhalten zusätzlich zum jährlich erscheinenden Innovationsreport quartalsweise auch den TK-Arzneimittelreport, der sie über ihre Verordnungsweise aufklärt, sowie die mehrfach im Jahr erscheinenden Informationen über Nutzenbewertungen neuer Arzneimittel. Gibt es Anhaltspunkte für eine unzweckmäßige oder unwirtschaftliche Verordnungsweise, bietet die TK eine zusätzliche individuelle Beratung an. hil

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote