ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2015Peter von Wichert: Leidenschaftlicher Lehrer und Forscher

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Peter von Wichert: Leidenschaftlicher Lehrer und Forscher

Dtsch Arztebl 2015; 112(46): A-1951 / B-1611 / C-1563

Krüger-Brand, Heike E.

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Peter von Wichert, Foto: Wilfried Gladisch
Peter von Wichert,
Foto: Wilfried Gladisch

Anlässlich der offiziellen Feier zu seinem 80. Geburtstag wurde Prof. Dr. med. Peter von Wichert mit der Ernst von Bergmann-Plakette der Bundes­ärzte­kammer geehrt. In seiner Laudatio hob der Ärztekammer-Bezirksvorsitzende Marburg, Dr. med. Paul Otto Nowak, die herausragenden Leistungen von Wicherts in der ärztlichen Lehre hervor. So habe er es vermocht, seine Schüler für wissenschaftliche Fragen zu begeistern und sie auf dem Weg der Analyse kritisch, fördernd, aber vor allem auch fordernd, zu begleiten. Wissenschaftlich befasste sich von Wichert vor allem mit der Pathophysiologie von Lungenerkrankungen. Die Forschung zu schlafbezogenen Atmungsstörungen hat er in Deutschland entscheidend vorangebracht und gemeinsam mit Prof. Dr. med. Jörg Hermann Peter das „Marburger Schlafmedizinische Zentrum“ national und international bekannt gemacht.

Peter von Wichert wurde am 30. September 1935 in Riga/Lettland geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er von 1953 bis 1958 an der Universität Halle-Wittenberg und an der Medizinischen Akademie Magdeburg, an der er 1959 auch promoviert wurde. Ab 1963 war er Assistent und Oberarzt am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg, wo er sich 1970 habilitierte. 1981 erfolgte seine Berufung als Ordinarius und Direktor der Medizinischen Poliklinik der Universität Marburg. Daneben engagierte sich der Internist in Fachgesellschaften und war unter anderem von 1999 bis 2009 Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

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Heike E. Krüger-Brand

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