THEMEN DER ZEIT

Identität und Beziehungen: Herausforderung für die Versorgung

PP 14, Ausgabe November 2015, Seite 500

Seiffge-Krenke, Inge

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Junge Menschen brauchen heute länger, um erwachsen zu werden. Von den Risiken der neuen Entwicklungsphase „Emerging Adulthood“ und ihrer Bedeutung für die therapeutische Versorgung.

Junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren weisen die höchste Zwölf-Monats- Prävalenz psychischer Erkrankungen auf. Foto: iStockphoto
Junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren weisen die höchste Zwölf-Monats- Prävalenz psychischer Erkrankungen auf. Foto: iStockphoto

Verstärkt hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass sich die Zeit bis zum Erwachsenwerden deutlich ausgedehnt hat und diverser geworden ist. Es sind gesamtgesellschaftliche, familienpsychologische und entwicklungspsychologische Ursachen dafür zu benennen, dass junge Menschen heute länger brauchen, um erwachsen zu werden. Forschungsbefunde zeigen eine gewisse Universalität der Charakteristiken und Folgen in vielen Industrieländern mit weitreichenden Folgen für die psychische Gesundheit. Paradigmatisch dafür kann die Identitätsentwicklung gelten, die sich deutlich verlängert und auch qualitativ verändert hat. Bevor auf sie eingegangen wird, soll zunächst kurz auf die neu entstandene Entwicklungsphase „Emerging Adulthood“ eingegangen werden.

Verlängerte Identitätsentwicklung

Die verlängerte Identitätsentwicklung kann als Paradigma für die neuentstandene Entwicklungsstufe „Emerging adulthood“ (1) angesehen werden, mit ihren Auswirkungen und Konsequenzen. Betroffen ist die Altersgruppe zwischen 18 und 25 bis 30 Jahren, die durch eine enorme Instabilität im beruflichen und partnerschaftlichen Bereich, einen extremen Selbstfokus und das Gefühl des „Dazwischenseins“ (nicht mehr Jugendlicher, aber auch kein wirklich Erwachsener zu sein) gekennzeichnet ist (2). Viele Entwicklungsaufgaben, die früher als typisch für die Adoleszenz galten (wie die Ablösung von den Eltern, die Entwicklung einer eigenständigen Identität), dauern gegenwärtig sehr viel länger.

Für Erikson 1983 (3) war die Identitätsentwicklung noch zentral in der Adoleszenz zwischen den Polen Identitätssynthese (das heißt Integration von früheren Identitätsaspekten und Identifikationen aus der Kindheit) und Identitätskonfusion (Unfähigkeit, das Ganze zu einer kohärenten Identität zu integrieren) angesiedelt. Auf der Basis der Identitätstheorie von Erikson entwickelten sich in den folgenden Jahren zahlreiche Ansätze zur empirischen Überprüfung, von denen der Ansatz von James Marcia der bekannteste ist. Heutige Identitätskonzeptionen unterscheiden zwischen Exploration in die Tiefe und Breite – wobei die Exploration in die Breite neu ist – und dem Commitment, das heißt der Verpflichtung zu einem Identitätsentwurf in Beruf und Partnerschaft. In einer Übersicht über 500 Studien zum Identitätsparadigma, die auf der Konzeption und dem Interview von Marcia beruhen, konnten Jane Kroger et al. 2004 (4) belegen, dass gegenwärtig nur rund 34 Prozent der jungen Erwachsenen im Alter von 30 Jahren eine reife Identität aufweisen (Commitment nach ausreichender Exploration). Auf der Basis von 124 Längsschnittstudien zeigte sich des Weiteren, dass Progression zweimal so wahrscheinlich war wie Regression. Dies belegt, dass die Identitätsentwicklung später erfolgt und dass man psychoanalytische Konzeptionen im Sinne einer pathologisch prolongierten Adoleszenz, die für frühere Jahrzehnte galten (5), heute überdenken muss: Eine verlängerte Identitätsentwicklung mit einem verzögerten Auszug, größerer Exploration im Bereich von Beruf und Partnerschaft ist heute eine normative Entwicklung geworden.

Weniger Commitment und extremer Selbstfokus

Eine intensive Identitätsentwicklung erstreckt sich demnach heute von der Adoleszenz bis zum Alter von 30 Jahren und weit darüber hinaus. Vergleichende Analysen der beruflichen und partnerschaftlichen Identität zeigen im Übrigen, dass nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Mittzwanziger eine erarbeitete Identität in Bezug auf Beruf (18 Prozent) beziehungsweise Partnerschaft (17 Prozent) aufweist (6). In Studien zur Identitätsentwicklung fand man des Weiteren – gegenüber früheren Kohorten – eine sehr starke Zunahme in der Exploration bis hin zur ruminativen Exploration, die eng in Verbindung mit Depression steht. Diese jungen Erwachsenen „treten auf der Stelle“, probieren alles Mögliche aus und kommen nicht wirklich in ihrer Identitätsentwicklung voran. Während eine gewisse Anzahl junger Menschen die Möglichkeit zur Exploration genießt („carefree exploration“), gibt es auch solche, die unter den vielen Möglichkeiten leiden („troubled diffusion“) beziehungsweise wie erwähnt ruminativ nicht von der Stelle kommen.

Etwa 35 Prozent der jungen Leute in verschiedenen Studien haben unter der „troubled diffusion“ zu leiden und entwickeln auch Symptome; ein Teil begibt sich in ambulante oder stationäre psychotherapeutische Behandlung. Dieser Druck ist entstanden, weil die jungen Erwachsenen weiterhin klassische Ziele (rasche berufliche Etablierung, stabile Partnerschaft, finanzielle Unabhängigkeit) anstreben (7), sich aber als meilenweit entfernt von diesen Zielen erleben und wenig Kontrolle bei zu großen Wahlmöglichkeiten haben (8).

Neben der zeitlichen Ausdehnung der Identitätsentwicklung und den Erfordernissen einer größeren – manchmal zu großen – Exploration ist ein weiteres klinisch relevantes Merkmal die Abnahme im Commitment sowohl beruflich als auch in Bezug auf Partnerschaften. Viele Studien belegen die enorme Mobilität und Fluktuation im beruflichen Bereich (9) mit häufigen Wechseln und entsprechenden Umzügen und Wohnortwechseln sowie die Instabilität und fehlende Verpflichtung in Partnerschaften (10), die durch häufige Trennungen, aber auch Zweckbeziehungen ohne Tiefe gekennzeichnet sind („friends with benefits“). Auch hier gibt es wiederum einen beträchtlichen Anteil junger Erwachsener, die unter der Schwierigkeit leiden, eine intime Beziehung von einer gewissen Tiefe trotz Mobilität und häufigem Wohnortwechsel zu erhalten. Hier sei daran erinnert, dass Erikson eine reife Identität als Voraussetzung für den Aufbau von intimen Partnerbeziehungen (Identität vor Intimität) ansah. In der Tat ist es auch heute noch so, dass Personen mit einer reiferen Identität auch qualitativ hochwertigere, intimere Partnerbeziehungen unterhalten (11).

Vergleichende Studien in vielen Ländern (4), so auch in Deutschland (12), machten allerdings die Entwicklungsprogression deutlich, das heißt, dass die jungen Menschen einen reifen Identitätsstatus erreichen, nur wesentlich später als zu früheren Zeiten, unter anderem auch, weil die Exploration im Bereich Beruf und Partnerschaft sehr lange andauert und eine Verpflichtung erst sehr spät einsetzt. Aus therapeutischer Sicht ist zu bedenken, dass der enorme Selbstfokus in dieser Entwicklungsphase sozusagen phasengerecht ist und später einer balancierteren Sicht Platz machen sollte.

Längere Beelterung und zu viel Unterstützung

Für die Eltern erwachsen daraus neue Verpflichtungen, die in dieser Form früher nicht bestanden haben. Die meisten jungen Menschen in dieser Periode stehen – zumindest in der Ausbildungs- und Studienzeit – in einem starken finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Eltern. Auch bei beginnender Berufstätigkeit ist die finanzielle Unterstützung durch die Eltern weiterhin bei einem Drittel der jungen Erwachsenen erforderlich (13). Belastungen wie steigende Mietpreise und Lebenshaltungskosten oder Studiengebühren sind ohne finanzielle Unterstützung kaum zu bewältigen. Junge Erwachsene übernehmen damit nur partiell Verantwortung für ein eigenständiges Leben und erreichen einen Status der Semiautonomie. Bis zu 30 Prozent der „Emerging Adults“ sind im Alter von 26 Jahren aufgrund finanzieller, partnerschaftlicher oder beruflicher Probleme mindestens einmal zu den Eltern zurückgezogen. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass junge Leute zwar versuchen, die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen, diese jedoch bei kritischen Lebensereignissen zum Teil auch wieder abgeben

Es gibt allerdings auch Hinweise darauf, dass bestimmte elterliche Erziehungsstile und Bindungsmuster zu einem besonders verlängerten Übergang führen. So zeigen eigene Längsschnittstudien, dass unsichere Bindungsmuster und eine zu lange Unterstützung durch die Eltern Kinder zu Nesthockern oder Spätausziehern macht (14). Eltern von späteren Nesthockern unterstützen die Kinder über die gesamte Jugendzeit bis ins junge Erwachsenenalter unangemessen lange emotional und praktisch (13). Demgegenüber reduzierten Eltern von später zeitgerecht ausziehenden Kindern ihre Unterstützung drastisch, wenn die Kinder das Jugendalter erreichten.

In den letzten Jahren haben manipulative Strategien und psychologische Kontrolle als Erziehungsprinzipien stark zugenommen, mit nachteiligen Auswirkungen auf die Identitäts- und Autonomieentwicklung. Diese Eltern üben Druck auf das „Kind“ aus, indem sie Schuldgefühle wecken oder manipulative Strategien anwenden, um das „Kind“ zu einem Verhalten in ihrem Sinne zu bringen. Dies interferiert aber mit der Entwicklung einer eigenständigen Identität und dem autonomen Funktionieren. Wenn nun junge Erwachsene verstärkt explorieren, was phasenspezifisch angemessen ist, reagieren Eltern mit einer Zunahme psychologischer Kontrolle (15). Dies führte aber nicht zu der gewünschten Zunahme, sondern eher zu einer Abnahme von Commitment, das heißt die jungen Erwachsenen, die ihre Eltern als psychologisch kontrollierend erlebten, wurden zunehmend ängstlich und unsicher und explorierten noch stärker, was wiederum die psychologische Kontrolle ihrer Eltern im Sinne eines Circulus vitiosus verstärkte.

Elterliche Trennungsängste verhindern Autonomie

Des Weiteren ist auffallend, dass beide Eltern, Mütter wie Väter, verstärkt auf den Auszug reagieren können und mit psychologischer Kontrolle die Nähe zum Kind wiederherstellen wollen. In der Tat waren die elterlichen Trennungsängste (16) einer der Hauptfaktoren, der verantwortlich war für die Zunahme von elterlicher psychologischer Kontrolle, um die Exploration des Kindes in Richtung auf eine eigenständige Identität und zunehmende Autonomie zu verhindern. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass Trennungsängste der Eltern beileibe nicht mehr länger Mütter von Kindergartenkindern betreffen, wie man klinisch in früheren Jahren fand (17), sondern ein Phänomen ist, das beide Eltern bei jugendlichen und jungen erwachsenen Kindern betreffen kann. Es ist aber auch offenkundig, dass es unter den heutigen Bedingungen verlängerter finanzieller Abhängigkeit besonders schwierig für Eltern ist, unangemessen hohe emotionale und praktische Unterstützung zu reduzieren, und dass Eltern diesbezüglich auch möglicherweise therapeutischer Hilfe bedürfen. Wir sind in der ambulanten Versorgung bislang nur auf die Elternarbeit bei Kindern und Jugendlichen in Therapie eingestellt. Diese Befunde zeigen aber, dass es durchaus Sinn macht, Eltern auch in späteren Phasen der Beelterung zu unterstützen.

Zunahme psychischer Störungen und Konsequenzen

Es ist schon angedeutet worden, dass ein gewisser Teil der jungen Erwachsenen unter der Diskrepanz zwischen „klassischen Entwicklungszielen“ (Berufstätigkeit, Partnerschaft, Auszug aus dem Elternhaus und finanzielle Unabhängigkeit) und der Unmöglichkeit, diese kurz oder langfristig zu realisieren, leidet. Tatsächlich finden wir gegenwärtig eine Zunahme von Störungen, die darauf hindeuten, dass die Belastungen dieser Entwicklungsphase nicht ganz spurlos an den jungen Menschen vorbeigehen. So belegen Jacobi und Kollegen (18) anhand der Ergebnisse des Zusatzmoduls „Psychische Gesundheit“ (DEGS1-MH) der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ des Robert-Koch-Instituts, dass 30 Prozent der jungen erwachsenen Männer im Alter von 18–34 Jahren die Kriterien einer psychischen Störung erfüllen. Im mittleren Erwachsenenalter (35–49 Jahre; 50–64 Jahre) sind es jeweils noch 21 Prozent und 22, im hohen Erwachsenenalter (65–79 Jahre) nur noch 15 Prozent.

Bei der Betrachtung dieser Zahlen muss allerdings die recht hohe Behandlungsverzögerung psychischer Störungen bedacht werden. Lambert et al., 2013 (19) fand eine durchschnittliche Behandlungsverzögerung von sieben Jahren. Damit weisen junge Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahre zwar die höchste Zwölf-Monats-Prävalenz psychischer Erkrankungen auf, zugleich aber auch die niedrigste Behandlungsrate von 15 Prozent (zwischen 20 und 30 Prozent bei den 30- bis 50-Jährigen). Dies könnte andeuten, dass sie sich auch behandlungstechnisch „in between“ fühlen und nicht so recht wissen, ob sie sich der Jugendlichen- oder der Erwachsenenpsychotherapie beziehungsweise -psychiatrie zuordnen sollen.

Neben dem Anstieg an psychischen Störungen im jungen Erwachsenenalter bei geringer Behandlungsrate ist die Kooperation von Kinder- und Jugend- und Erwachsenenpsychotherapie aus einem weiteren Grund von großer Bedeutung: Eine Vielzahl psychischer Störungen (75 Prozent) beginnen bereits in Kindheit, Adoleszenz oder jungem Erwachsenenalter und persistieren über die Lebensspanne. Die neu entstandene Entwicklungsphase des „Emerging Adulthood“ stellt aber auch neue Herausforderungen an die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung. Mit der zunehmenden Belastung junger Erwachsener geht ein Anstieg an psychischen Störungen einher, auf den unser Versorgungssystem noch nicht eingestellt ist. Dabei müssen die Kinder- und Jugend- und die Erwachsenenpsychiatrie/
-psychotherapie neue Modelle entwickeln, um integrativ mit diesen Herausforderungen umzugehen.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    PP 2015; 13(11): 500–2

Anschrift der Verfasserin:
Prof. Dr. phil. Inge Seiffge-Krenke, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Kostheimer Landstraße 11, 55246 Mainz-Kostheim, seiffge-krenke @uni-mainz.de

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