ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2015Dokumentation bei Akupunktur: Prüfungen ausgesetzt

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Dokumentation bei Akupunktur: Prüfungen ausgesetzt

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Die Dokumentationsprüfungen für die Akupunkturbehandlungen chronisch schmerzkranker Patienten sind für die nächsten zwei Jahre nicht mehr verpflichtend vorgeschrieben. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Krankenkassen verständigt. Grund ist nach Angaben der KBV die geringe Zahl von Beanstandungen. Den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) stehe es jedoch frei, die Überprüfung auf freiwilliger Basis weiterhin vorzunehmen. Die KBV und der GKV-Spitzenverband wollen bis spätestens Ende Juni 2017 über die Fortführung der Prüfungen oder weitere Maßnahmen beraten.

Die Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zwischen KBV und Kassen sieht eine jährliche stichprobenartige Überprüfung der ärztlichen Dokumentationen von Akupunkturbehandlungen vor. Dabei haben die Kommissionen in den vergangenen Jahren bundesweit jeweils etwa 10 000 Fälle im Rahmen von Erstprüfungen sowie in einigen KVen Wiederholungsprüfungen vorgenommen. Überprüft wurde unter anderem, ob die Dokumentationsinhalte vollständig erfasst sind. EB

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