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. . . Der Artikel demonstriert absolut treffend und zielgenau das eigentliche Problem des „Papiertigers“ KV: Spätestens zu Beginn der zweiten Spalte steigt selbst der begabteste Politikwissenschaftler aus und versteht gar keinen Zusammenhang mehr. Der Artikel, wie auch das Wesen der KV bestehen nur noch aus undurchsichtigen, unverständlichen Verschachtelungen, die zumindest aus meiner unbedarften Perspektive nur den einen Zweck zu erfüllen scheinen: ihre pure Existenz. Als Quintessenz lässt sich nur entnehmen, dass wieder mal „verhandelt“ werde. Wenn die KBV dabei so erfolgreich ist wie die Ärztekammer, die seit 1996 über die Anpassung der GOÄ verhandelt, na dann gute Nacht.

Von „Transparenz“ und „Interessenvertretung“ ist die Rede. Begeisternd allerdings nur in der Theorie. Eine Selbstverwaltung, die nicht viel mehr tut, als sich mit den Geldern ihrer Mitglieder selbst zu verwalten (und die Mitglieder zu sanktionieren), verfehlt ihren Zweck. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zurzeit existierende Modell eine reale Überlebenschance hat, mindestens dann nicht, wenn die Schere zwischen dem Bedarf an medizinischer Versorgung und zur Verfügung gestellter beziehungsweise ausgehandelter Mittel weiter auseinanderläuft als bisher . . .

Dr. med. Benjamin Schaum, 63571 Gelnhausen

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