ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2015Minderjährige Flüchtlinge: Pädiater fordern Gleichbehandlung

AKTUELL

Minderjährige Flüchtlinge: Pädiater fordern Gleichbehandlung

Korzilius, Heike

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Flüchtlingskinder sollen auf hohem Niveau versorgt werden, fordern Kinder- und Jugendärzte. Foto: dpa
Flüchtlingskinder sollen auf hohem Niveau versorgt werden, fordern Kinder- und Jugendärzte. Foto: dpa

Minderjährige Flüchtlinge sollen auf demselben medizinischen Niveau versorgt werden wie deutsche Kinder und Jugendliche. Das hat die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) gefordert. In einer Stellungnahme hat die Akademie Standards für die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingskindern festgelegt.

Danach sollte die ärztliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere eine ausführliche Erstuntersuchung, möglichst durch Kinder- und Jugendärzte erfolgen. Außerdem solle für jeden minderjährigen Flüchtling eine einheitliche medizinische Dokumentation angelegt werden. Kindern und Jugendlichen sollten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen verabreicht und ein internationaler Impfausweis ausgestellt werden. Nach Ansicht der DAKJ kann eine Versichertenkarte, wie sie in einigen Bundesländern bereits eingeführt wurde, zur Entbürokratisierung der Versorgung beitragen. Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung sei die Bereitstellung von qualifizierten Dolmetschern.

Anzeige

Die Stellungnahme im Internet: http://d.aerzteblatt.de/TS52 HK

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote