ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2015Flüchtlinge: Hilfsprogramm bei psychischen Störungen

AKTUELL

Flüchtlinge: Hilfsprogramm bei psychischen Störungen

Hillienhof, Arne

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein Kurzzeit-Hilfsprogramm zur Unterstützung und Förderung der Integration in die Arbeits- und Sozialwelt genehmigt. Ziel der Interpersonellen Integrativen Therapie für Flüchtlinge (IITF) ist es, fluchtbedingte psychische Störungen möglichst zeitnah zu behandeln und Betroffenen so den Zugang zur neuen Arbeits- und Sozialwelt zu erleichtern. Das Programm konzentriert sich vor allem auf Themen wie fluchtbedingte Rollenwechsel, Konflikte, Verluste, Trauer und Isolation. Gleichzeitig soll eine intensive multidisziplinäre Unterstützung durch Therapeuten, Sozialarbeiter und Ergotherapeuten die Integration psychisch gestörter Flüchtlinge erleichtern.

In einem ersten Schritt wird die Psychologische Hochschule Berlin die IITF an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwigs Krankenhaus sowie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Campus Charité Mitte anbieten. Sollte sich das Hilfsprogramm als gut durchführbar und wirksam erweisen, könnte es anschließend flächendeckend bundesweit implementiert werden. hil

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote