ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2015Flüchtlingskrise: Wie das Gesundheitsamt Nürnberg hilft
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. . . Einerseits kann ich es nur unterstreichen, dass die Unterstützung der Kollegen und Kolleginnen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) vor allem durch niedergelassene Kollegen und Kolleginnen sehr wichtig ist und wir sehr dankbar dafür sind. Nur in Kooperation kann die jetzige Herausforderung gut gemeistert werden. Auf der anderen Seite möchte ich doch darauf hinweisen, dass auch die Kollegen im ÖGD vielerorts in der medizinischen Flüchtlingsversorgung eine große Bedeutung haben: Das Gesundheitsamt ist nicht nur zuständig für die Erstuntersuchung aller (!) ankommenden Flüchtlinge (erwachsene Flüchtlinge und deren Familien sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), sondern in Nürnberg und anderen Städten (siehe hierzu auch die Stellenanzeige des Bremer Gesundheitsamtes in der gleichen Ausgabe des DÄ!) wird oftmals auch eine regelmäßige ärztliche Sprechstunde für die allgemeinmedizinisch orientierte Primärversorgung in Notunterkünften angeboten, die sowohl durch Ärzte des ÖGD als auch zusätzlich durch ehrenamtliche Kollegen abgedeckt wird; die Erstellung der Dienstpläne und weitere Koordinierungsaufgaben werden (zumindest in Nürnberg) ebenfalls durch das Gesundheitsamt wahrgenommen.

Dr. med. Katja Günther-Binnberg, 91413 Neustadt/Aisch

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