ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2015Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung: Kassen profitieren von steigenden Beitragseinnahmen

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Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung: Kassen profitieren von steigenden Beitragseinnahmen

Hillienhof, Arne

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Die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) verfügt weiterhin über ein solides finanzielles Polster. Ihre Finanzsituation hat sich im dritten Quartal gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 sogar leicht verbessert, wie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mitteilte. Danach erzielten die Kassen von Juli bis September einen Überschuss von 96 Millionen Euro. Sie verfügen im Augenblick über Finanzreserven von rund 15,3 Milliarden Euro.

Im dritten Quartal 2015 erwirtschafteten die Kassen ein Plus von 96 Millionen Euro. Foto: picture alliance
Im dritten Quartal 2015 erwirtschafteten die Kassen ein Plus von 96 Millionen Euro.
Foto: picture alliance

Im ersten bis dritten Quartal standen nach vorläufigen Finanzergebnissen Einnahmen in Höhe von rund 159,06 Milliarden Euro Ausgaben von rund 159,45 Milliarden Euro gegenüber. Die Differenz von rund 395 Millionen Euro erklärt sich laut BMG daraus, dass etliche Krankenkassen ihre Versicherten durch einen niedrigeren Zusatzbeitrag von durchschnittlich 0,83 Prozent statt dem bisherigen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent an ihren Finanzreserven beteiligt hätten.

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Der Gesundheitsfonds verbuchte dagegen im ersten bis dritten Quartal 2015 ein Minus von rund 4,95 Milliarden Euro. Im vierten Quartal werden aber dem BMG zufolge Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld- und Urlaubsgeldzahlungen zu höhren Beitragseinnahmen führen.

„Bei einer nach wie vor günstigen Entwicklung der Beitragseinnahmen profitiert die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung auch weiterhin von der positiven Lohn- und Beschäftigungsentwicklung“, hieß es aus dem BMG. hil

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