ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2015Bundes­ärzte­kammer: Akademien im Dialog

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Bundes­ärzte­kammer: Akademien im Dialog

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Wann ist weniger mehr, welche Therapie ist wirklich wichtig, und wie können Patienten bei der Auswahl geeigneter Behandlungswege besser eingebunden werden? Mit diesen und weiteren Fragen befassen sich Haus- und Fachärzte am 9. Januar 2016 auf der Veranstaltung „Akademien der Bundes­ärzte­kammer im Dialog“ in Berlin. Themen der Tagung sind Multimorbidität und Polypharmazie aus hausärztlicher Sicht sowie aus fachärztlicher Perspektive die von Fachgesellschaften ins Leben gerufene Initiative „Gemeinsam Klug entscheiden“.

Die Dialogveranstaltung ist Teil eines Konzeptes der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), mit dem die Arbeit der bisherigen Deutschen Akademie für Allgemeinmedizin und die der Akademie der Gebietsärzte noch intensiver miteinander verzahnt werden soll. Auf diese Weise soll versorgungsrelevanten Themen ein größeres politisches Gewicht mit entsprechender öffentlicher Wirkung und Einfluss verliehen werden. „Wir setzen auf Verzahnung, statt auf Sektionierung“, sagte BÄK-Vizepräsident Dr. med. Max Kaplan. Er verwies auf die Beschlüsse des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main. Dieser hatte die Bundes­ärzte­kammer aufgefordert, bis zum nächsten Ärztetag ein Konzept über die Neuausrichtung der Akademien vorzulegen. „Die Tagung im Januar ist Teil dieses Konzeptes und der Aufschlag für mögliche Folgeveranstaltungen. Diese könnten im Jahresrhythmus stattfinden, sofern der nächste Deutsche Ärztetag dies befürwortet“, ergänzte BÄK-Vizepräsidentin Dr. med. Martina Wenker.

Mit ihrer neuen Gremienstruktur setzt die Bundes­ärzte­kammer auf eine stärkere Integration der verschiedenen Versorgungsbereiche. Auch will sie der zunehmenden Bedeutung der Hausarztmedizin Rechnung tragen. So wurden mehrere Ausschüsse zu übergreifenden Gremien, wie beispielsweise den Ausschüssen „Versorgung“, „Prävention und Bevölkerungsmedizin“ und „Aus-, Weiter- und Fortbildung“ zusammengefasst. Darüber hinaus fließen die Ergebnisse von Arbeitsgruppen, die sich mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten befassen, direkt in die Ausschussarbeit ein. EB

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