THEMEN DER ZEIT: Kommentar

Promotion: Quo vadis Dr. med.?

Dtsch Arztebl 2015; 112(51-52): A-2185 / B-1795 / C-1741

Dewey, Marc

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Die Diskussion um den Wert der Promotion in der Medizin reißt nicht ab. Dabei ist sie die wichtigste Qualifizierungsphase für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Deshalb sollte eine evidenzbasierte Betrachtung erfolgen.

Die medizinische Dissertation verlangt trotz des meist studienbegleitenden Charakters einen hohen zeitlichen Aufwand von circa zwölf bis 28 Vollzeitmonaten (1, 2). Dieser Aufwand wird von Medizinstudierenden unterschätzt (3). Neben einigen aufsehenerregenden Plagiatfällen (4) gab es auch einen Zuwachs an hochrangigen Publikationen auf der Basis medizinischer Dissertationen (5, 6). Sollten trotzdem alle Absolventen automatisch den Doktorgrad erhalten, so wie es 50 Prozent der Studierenden fordern (3), obwohl fertige „Dr. med.“ das bisherige Verfahren bevorzugen (7)?

Die Qualität der medizinischen Promotion wird häufig infrage gestellt (8, 9), ohne dass zuverlässige flächendeckende Daten über die Betreuungsqualität und den Output zur Verfügung stehen (9, 10). Andererseits haben medizinische Dissertationen einen hohen individuellen Nutzen (1, 1116) und sind Grundlage für rund ein Drittel aller Publikationen der medizinischen Fakultäten (17).

Die hohe Abbruchquote medizinischer Doktorarbeiten von etwa einem Drittel konnte bisher nicht reduziert werden (18) und ist Zeichen für strukturelle Probleme. Außerdem werden klinische Promotionen schlechter unterstützt als experimentelle (19). Warum ist das so und was kann verbessert werden? Wegen der internationalen Praxis des automatischen MD, zum Beispiel in Österreich, Polen, Russland und den USA (20), und bekannter Defizite des Dr. med. (2) hat der Wissenschaftsrat die automatische Verleihung des Dr. med. (oder MD) und die Etablierung von PhD-Programmen vorgeschlagen (8, 21). Die medizinische Promotion lässt jedoch eine enorme Varianz im Hinblick auf die Forschungsqualität zu. Die Versuche, dies durch Ausdifferenzierung in einen forschungsorientierten PhD und einen praxisorientierten MD zu lösen, sind auf gut begründete Ablehnung des Medizinischen Fakultätentags (MFT) gestoßen (2225), da auch Vorteile der studienbegleitenden Promotion nachgewiesen wurden (1, 1113, 20). Aus Sicht des MFT sprechen auch die bereits jetzt nötigen elf bis zwölf Jahre bis zur fachärztlichen Tätigkeit gegen eine ergänzende separate Promotionsphase (24, 26).

Die Promotion ist die wichtigste Qualifizierungsphase für den wissenschaftlichen Nachwuchs und erfordert eine kollegiale Betreuung (27). Während des Studiums sollte die Grundlage für eine weitere wissenschaftliche Tätigkeit gelegt werden (28). Dies erfolgt jedoch häufig nur unzureichend (2). Strukturierte Programme könnten eine Lösung dieses Problems darstellen (29, 30). In Anbetracht des rückläufigen Interesses an einer wissenschaftlichen Karriere (31, 32) dürfte sich dieser Engpass zum zentralen Problem der Hochschulmedizin entwickeln (28). Helfen würde aus meiner Sicht nur eine andere wissenschaftliche Kultur in der Medizin. Hierzu gehört auch eine neue Prozessqualität mit einer strukturierten Vorbereitung in Techniken, Methoden und guter wissenschaftlicher Praxis sowie einer strukturierten Begleitung, zum Beispiel in Promotionskollegs oder Graduiertenschulen (33).

Die Promotion verbessert die Fähigkeit von Ärzten, sich „kritisch mit Methoden wissenschaftlicher Studien auseinanderzusetzen” und „eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten“ (11). Diese verbesserten Fähigkeiten unterstützen die Umsetzung einer stärker evidenzbasierten Medizin. An etwa einem Drittel der Fakultäten sind Modellstudiengänge gestartet; ein zusammenfassender Bericht des Wissenschaftsrats ist im Juli 2014 publiziert worden (34). Die Ausbildung in wissenschaftlichem Denken und Forschungsmethodik wird in Modellstudiengängen integraler Bestandteil der Kernkompetenzen (11, 35). Ergänzende Promotionskollegs oder strukturierte Promotionsprogramme (16, 18, 29, 30, 36) können die Vorbereitung auf die Promotion sowie die Prozessqualität während der Doktorarbeit verbessern (2, 3739).

Aus der klinisch-wissenschaftlichen Tätigkeit heraus ergeben sich entscheidende Impulse für neue Erkenntnisse und Neuerungen, die helfen, medizinische Herausforderungen zu meistern. Bei evidenzbasierter Betrachtung zeigen sich keine eindeutigen Vorteile für den bisherigen Dr. med. oder einen automatischen MD mit separatem Forschungs-PhD. Deshalb sollte die Schaffung einer neuen Prozessqualität und Wissenschaftskultur im Vordergrund stehen, um den Nutzen biomedizinischer Forschung zu vergrößern (40) und damit viele „clinician scientists“ (41, 42) auch in Zukunft ihre Ideen in die medizinische Forschung einbringen (43).

Herzlicher Dank an
Prof. Dr. med. Reinhard
Pabst für Diskussionen
und Anregungen.

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit5115
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