THEMEN DER ZEIT

Frühe Kindheit: Intuitive Elternkompetenzen fördern

PP 15, Ausgabe Februar 2016, Seite 68

Djordjevic, Dragana; Egloff, Götz

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Psychopathologische Symptome der Eltern finden bei Kindern ebenso ihren Niederschlag wie gelungene Interaktionen förderlich sind. Mehr gesellschaftliche Aufklärung und der Einbezug dieser Erkenntnisse in die Perinatalmedizin sind notwendig.

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Die Erkenntnisse aus der Säuglingsforschung der letzten Jahre weisen nach, dass spezifische elterliche Kompetenzen sich auf die frühkindliche Entwicklung auswirken. Zahlreiche Annahmen aus der Beziehungs- und Interaktionsforschung werden mittlerweile durch Video-Mikroanalysen der Eltern-Kind-Interaktion empirisch gestützt. Psychopathologische Symptome der Eltern finden bei Kindern ebenso ihren Niederschlag wie gesunde, gelungene Interaktionen förderlich sind, so dass aus pädiatrischer Sicht nicht nur besonderes Augenmerk auf das kommunikative Zusammenspiel zwischen Eltern und Kindern zu legen ist, sondern auch mehr gesellschaftliche Aufklärung darüber nötig ist.

Bezogene Individuation

Die prä- und perinatalen Erfahrungen des Menschen, auf die O. Rank (1) mit seinem Konzept des Geburtstraumas vor fast einhundert Jahren hingewiesen hat, sind lange Zeit wenig rezipiert worden. Nachdem aber deutlich geworden ist, dass prä-, peri- und postnatale Beeinträchtigungen und Traumata eine bedeutsame Rolle für die Entwicklung des Menschen spielen, ist dieses Wissen mittlerweile systematisiert worden (2). Die Bedeutung der Frühsozialisation für die spätere Persönlichkeitsentwicklung ist auch aus familiendynamischer Perspektive eindrücklich herausgearbeitet worden: Stierlin et al. (3) haben aus familiendynamischer Perspektive das Konzept der bezogenen Individuation beschrieben, das als Prinzip formuliert, dass ein höheres Niveau an Individuation auch ein höheres Niveau an Bezogenheit verschafft, aber auch erfordert. Dieses Konzept von Ko-Individuation lässt sich auf die frühesten biopsychosozialen Entwicklungszusammenhänge anwenden, in der das Kind in der Mutter-Kind-Zweieinheit grundlegende Erfahrungen des In-der-Welt-Seins erlangt, denen ein dialogisches Moment innewohnt (4).

Wie T. B. Brazelton dargelegt hat, zeigt das Neugeborene unterschiedliche Verhaltensweisen gegenüber unbelebten und belebten Objekten (5); es bringt einen eigenen Erwartungsanteil in die Interaktion mit den Eltern ein. Im Rahmen von Video-Mikroanalysen wurden in den letzten Jahren zunehmend Interaktionssequenzen zwischen Mutter und Kind beobachtet, die Aufschluss geben über deren Abstimmung. So wird zum Beispiel die Rhythmik nonverbaler Signale beobachtet und daraus die Kommunikation zwischen Mutter und Kind eingeschätzt. Dem Eingehen der Mutter auf die Signale des Kindes fällt dabei besondere Bedeutung zu; ebenso spiegeln sich die Signale der Mutter in der Reaktion des Kindes wider.

Die Eltern, so hat Hanuš Papoušek bereits in den 70er Jahren gezeigt (6), bringen spezifische Kompetenzen in die Interaktion mit ein. Diese können recht unterschiedlich ausgeprägt sein; sie sind als Produkt phylogenetischer Einschreibung zu sehen. Es wird dabei von intuitiven Komponenten elterlichen Verhaltens gesprochen (7), die auf Annahmen über kommunikativ vermittelte Wahrnehmungs-, Lern- und Kognitionsprozesse beim Neugeborenen (und darüber hinaus) hinweisen. So gibt zum Beispiel die Nutzung von Babytalk, Imitationen und gegenseitigem Augenkontakt Aufschluss über Abstimmung und gegenseitiges Verstehen. Insbesondere die affektive Qualität des elterlichen Verhaltens und dessen Kontingenz gegenüber dem Kind haben große Bedeutung für die kindliche emotionale Entwicklung; die affektive Antwort des Kindes auf das affektive Angebot der Eltern weist große Spezifität auf. Ein flacher, affektiv zurückhaltender mütterlicher Ausdruck, der im Rahmen von Stress oder einer Depression entstehen kann, ist assoziiert mit Stresssymptomen beim Kind; ein intrusiver mütterlicher Ausdruck kann mit zunehmender Blickvermeidung seitens des Babys einhergehen. In sogenannten Multiproblemfamilien scheint es oft an kontingenter affektiver Responsivität zu mangeln (8).

Universelle Kompetenzen

Sigmund Freud bezeichnete einst den Reflexvorgang als Vorbild aller psychischen Leistungen (9) und stellte damit psychische Mechanismen in den Zusammenhang automatisch ablaufender Reflexvorgänge, um die Bedeutung unbewusster psychischer Abläufe zu verdeutlichen. Video-Mikroanalysen haben aufschlussreiche Ergebnisse zu dyadischen Interaktionen zwischen Baby und Eltern hervorgebracht, die eine Zwischenposition zwischen angeborenem reflexhaften Verhalten und eher rationalerem Verhalten seitens der Eltern einnehmen. Daher werden in diesem Kontext die Elternkompetenzen als intuitive Kompetenzen bezeichnet (10). Diese erscheinen in einem Zeitrahmen von 200 bis 600 Millisekunden und werden nicht nur bei Müttern, sondern auch Vätern, Kindern und anderen Bezugspersonen beobachtet. Sie sind universell und bei Personen jeden Alters und Geschlechts, und in allen Kulturen zu finden (11).

Schon René Spitz hatte früh festgestellt, dass die physische Präsenz einer Bezugsperson die elementare Grundbedingung für eine gesunde kindliche Entwicklung darstellt (12). Mittlerweile liegen im prä- und perinatalen Bereich zahlreiche Forschungsergebnisse vor, die die Wechselwirkungen zwischen Ungeborenem und Mutter bestätigen und somit für Neonatologie und Perinatalmedizin unmittelbare Bedeutung haben (13, 14). An der Umsetzung der Ergebnisse wird zurzeit in verschiedenen Disziplinen gearbeitet (15).

Die intuitiven elterlichen Kompetenzen dürften immer in Abhängigkeit zur psychischen Verfassung der Eltern oder Bezugspersonen stehen. Die postpartale Depression bei Müttern ist in letzter Zeit zunehmend Gegenstand intensiver Forschungsbemühungen gewesen (16, 17). Deren Einfluss auf die kindliche Entwicklung kann lange nachwirken, wie in der psychischen Entwicklung der Kinder oft zu sehen ist (18). So zeigen depressive Mütter in der Interaktion mit ihren Babys weniger Responsivität, mehr Passivität oder Intrusivität, mehr Rückzug und Vermeidung sowie weniger Ausdruck positiver Gefühle und können somit den Affekt des Kindes weniger gut regulieren (19). Papoušek und von Hofacker haben auch auf Zusammenhänge zwischen mütterlicher Psychopathologie und maladaptiven Mustern in der intuitiven Kompetenz hingewiesen (20); ebenso können familiale Belastungen unterschiedlichster Art oder fehlende und inadäquate Erziehungsmodelle zu dysfunktionalen Beziehungsmustern führen (21). Es lassen sich also vielerlei innerpsychische und interpersonale Faktoren erkennen, die die intuitiven elterlichen Kompetenzen beeinträchtigen können. Eine retrospektive Einschätzung derer ist jedoch oft schwierig zu operationalisieren und wird in Kinderpsychotherapien eher über die aktuelle Familiendynamik erschlossen (22). Sicher ist jedoch, dass Gefährdungen der Kompetenzen bestehen können (23), insbesondere wenn die Gesellschaft diese noch nicht ausreichend fördert, wie in mancher Hinsicht in der aktuellen Entwicklung der Fall (24). Als basale menschliche Ich-Funktionen gedacht, ist ein gut integriertes psychisches Strukturniveau vermutlich notwendige Voraussetzung zur Ausübung intuitiver elterlicher Kompetenzen. Ein nur gering ausgebildetes oder desorganisiertes psychisches Strukturniveau dekompensiert bei Belastungen rasch, was ein gelungenes intuitives Erfassen und ebenso angemessenes Verhalten gegenüber Kindern zumindest fraglich machen kann. In der Breite erscheint es also nötig, die genannten Forschungsergebnisse stärker zu kommunizieren und konkret den Familien entsprechend mehr Infrastruktur für die Entwicklung ihrer emotionalen Kompetenzen zur Verfügung zu stellen.

Fazit für die Zukunft

Im Bereich der Sozialpädiatrie und Neonatologie gab es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhebliche Veränderungen; sanfte Geburt und Rooming-in wurden eingeführt, und die Bedeutsamkeit der frühen Lebensphase hat viele Menschen in Denken und Empfinden erreicht. Nun muss es darum gehen, die neuesten Erkenntnisse und Überlegungen auch gesellschaftlich weiterzutragen (25). Mechthild Papoušek beschreibt in einem neueren Buchbeitrag nachdrücklich die Bedeutsamkeit des kommunikativen Zusammenspiels für das frühe emotionale Wechselspiel zwischen Kind und Bezugspersonen (26). Der Einbezug dieser Erkenntnisse in Neonatologie und Perinatalmedizin ist ebenso wichtig wie mehr gesellschaftliche Aufklärung darüber notwendig ist.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    PP 2016; 14(2): 68–9

Anschrift für die Verfasser:
Götz Egloff, Psychoanalytiker, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Universität Heidelberg, Richard Wagner Straße 18, 68165 Mannheim, g.egloff.medpsych.ma@email.de


@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/pp/lit0216

University Children´s Clinic, Niš, Serbien, und Universitäts-
klinikum Heidelberg:
Dr. med. Dragana Djordjevic
Universität Heidelberg: Götz Egloff

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