ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2016Friedrich H. W. Heuck: 95. Geburtstag eines bedeutenden Radiologen

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Friedrich H. W. Heuck: 95. Geburtstag eines bedeutenden Radiologen

Dtsch Arztebl 2016; 113(7): A-293 / B-249 / C-249

Stavginski, Hans-Georg

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Friedrich H. W. Heuck, Foto: Deutsche Röntgengesellschaft
Friedrich H. W. Heuck, Foto: Deutsche Röntgengesellschaft

Prof. Dr. med. Friedrich H. W. Heuck hat am 20. Januar 2016 seinen 95. Geburtstag gefeiert. Heuck wurde in Glogau (Schlesien) geboren. Nach einem Studium in Berlin, Danzig, Innsbruck und Wien trat er 1947 in die Röntgen- und Strahlenabteilung der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel ein und übernahm 1951 die Leitung der Röntgenstationen der Universitätsklinik Kiel. 1964 wurde er zum Ärztlichen Direktor des Zentralen Röntgeninstituts am Katharinenhospital Stuttgart gewählt. Diese Position hatte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1986 inne.

In der Deutschen Röntgengesellschaft war Heuck Vorsitzender des Ausschusses für Standesangelegenheiten und Präsident des Deutschen Röntgenkongresses 1972. Er ist Träger der Albers-Schönberg-Medaille und seit 1988 Ehrenmitglied.

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Heuck ist Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Osteologie, der Gesellschaft für Biomedizinische Technik und der Deutschen Gesellschaft für Muskuloskelettale Radiologie. 1974 wurde er Mitglied der International Skeletal Society und gehörte zugleich zwölf weiteren nationalen und internationalen Gesellschaften an. Als ein Botschafter der deutschen Radiologie im Ausland ist er Ehrenmitglied in diversen medizinischen Gesellschaften sowie Mitglied zahlreicher Gremien und Komitees. Im Laufe seines beruflichen Werdegangs wurden ihm viele Ehrungen verliehen, darunter das Bundesverdienstkreuz. Seine wissenschaftlichen Arbeiten finden Niederschlag in weit mehr als 300 Publikationen, 15 Büchern und zahlreichen Vorträgen. Dr. Hans-Georg Stavginski

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