ArchivDeutsches Ärzteblatt22/1999Medizinische Telekommunikation. Anleitung für alle Fachrichtungen

SPEKTRUM: Bücher

Medizinische Telekommunikation. Anleitung für alle Fachrichtungen

Dtsch Arztebl 1999; 96(22): A-1462 / B-1222 / C-1142

Müller, Jan-Uwe; Burchert, Heiko; Gaab, Michael-Robert

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Telemedizin
Nützlich für Praktiker
Jan-Uwe Müller, Heiko Burchert, Michael Robert Gaab (Hrsg.): Medizinische Telekommunikation. Anleitung für alle Fachrichtungen. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, 1999, 140 Seiten, 59 DM
Ein schmaler Band, der es in sich hat: Detailliert erhält der Leser einen Einblick in die verschiedenen Aspekte telemedizinischer Anwendungen, dargestellt am Beispiel eines seit 1992 in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend betriebenen Bildkommunikationssystems. Zunächst eingerichtet, um die akute Notsituation im Bereich der neurochirurgischen Versorgung zu beheben, wird das Netz inzwischen für die diagnostische und therapeutische Routine genutzt. Neben den großen Krankenhäusern sind zunehmend auch kleinere Krankenhäuser, radiologische Arztpraxen und niedergelassene Neurologen in das Projekt involviert. Nach einem historischen Abriß zur Entwicklung der medizinischen Telekommunikation werden die klinischen Erfahrungen, die mit der Telekommunikation in der Neurochirurgie gesammelt wurden, dargestellt. Ein weiteres Kapitel widmet sich den ökonomischen Aspekten des Projektes, das auch betriebswirtschaftlich analysiert und im Hinblick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgewertet wurde. Informativ ist auch die Einführung in Teleradiologiesysteme. Die Autoren plädieren für offene Systeme und geben Empfehlungen, wie der Einsatz von Bildkommunikationssystemen finanziert und praktisch bewerkstelligt werden kann, machen aber auch auf die vielen Hemmnisse aufmerksam, die der flächendeckenden Einführung solcher Systeme im Wege stehen. Heike E. Krüger-Brand, Köln
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema