ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2016Tobias Kurth: Gesamtgesellschaftliche Gesundheit im Fokus

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Tobias Kurth: Gesamtgesellschaftliche Gesundheit im Fokus

Dtsch Arztebl 2016; 113(8): A-339 / B-287 / C-287

Gerst, Thomas

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Tobias Kurth, Foto: BMBF Hans-Joachim Rickel
Tobias Kurth, Foto: BMBF Hans-Joachim Rickel

Nicht allein das Individuum, sondern die Ursachen und Folgen von Krankheiten ganzer Bevölkerungsgruppen in der Forschung wahrzunehmen und die Ergebnisse daraus möglichst vielen Menschen zugutekommen zu lassen, dies ist für den Epidemiologen Prof. Dr. med. Tobias Kurth ein faszinierendes Betätigungsfeld. So forscht er etwa über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten. „Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten in der Bevölkerung werden vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen immer bedeutender“, meint Kurth. Angesichts von Mehrfacherkrankungen bei vielen älteren Menschen sei es wichtig, mehr über Effekte und Nebenwirkungen von Medikamenten und Medizinprodukten auf der Bevölkerungsebene herauszufinden.

Seit Jahresbeginn leitet der 47-jährige Epidemiologe in Berlin auf einer Stiftungsprofessur von Sanofi das Institut für Public Health der Charité, dem das Centre Virchow-Villermé für Public Health Paris-Berlin zugeordnet ist. Gleichzeitig wird er die Charité im Rahmen der Berlin School of Public Health im Verbund mit der Technischen Universität Berlin und der Alice Salomon Hochschule Berlin vertreten.

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Das Ziel von Kurth ist es, den Standort Berlin in Kooperation mit anderen Einrichtungen als internationales Zentrum für Bevölkerungsforschung auf dem Gebiet Public Health und Epidemiologie zu etablieren. Insbesondere an der Berlin School of Public Health sollen zukünftige Generationen für leitende Funktionen in Gesundheitsforschung und im Gesundheitssystem ausgebildet werden. Thomas Gerst

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