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Es wird eine Patientengruppe, die mittels transrektalem Ultraschall (TRUS) biopsiert wurde, mit einer Gruppe von Patienten verglichen, die nach negativer Biopsie mit einer Fusion von Bilddaten der Magnetresonanztomographie (MRT) mit dem TRUS erneut biopsiert wurde (1). Die TRUS hat nur eine Sensitivität von 50 %.

Was mit keinem Wort erwähnt wird ist, dass es nach Biopsien zu Blutungen, Abszessen und Narben in der Prostata kommt, die die Detektion des Prostatakarzinoms mi Hilfe der MRT erheblich erschwert.

Wie einfach wäre es doch, vor der Biopsie eine MRT durchzuführen, um eine Planung der Biopsie vornehmen zu können. Als „Abfallprodukt“ könnte das Tumorstadium bestimmt werden. Auch Lymphknoten und Knochen werden im Untersuchungsfeld mit abgebildet.

Aber die Wege in der Medizin folgen anderen Gesetzen.

DOI: 10.3238/arztebl.2016.0149a

Dr. med. Thomas Fox

Radiologische Gemeinschaftspraxis am Krankenhaus St. Josef

t.fox@radiologie-sb.de


Interessenkonflikt Formblatt fehlt

Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Brock M, von Bodman C, Palisaar J, Becker W, Martin-Seidel P, Noldus J: Detecting prostate cancer—a prospective comparison of systematic prostate biopsy with targeted biopsy guided by fused MRI and transrectal ultrasound. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 605–11 VOLLTEXT
1.Brock M, von Bodman C, Palisaar J, Becker W, Martin-Seidel P, Noldus J: Detecting prostate cancer—a prospective comparison of systematic prostate biopsy with targeted biopsy guided by fused MRI and transrectal ultrasound. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 605–11 VOLLTEXT

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