ArchivDeutsches Ärzteblatt22/1999Verwaltungskosten der Krankenkassen erreichen Höchststand

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Verwaltungskosten der Krankenkassen erreichen Höchststand

Dtsch Arztebl 1999; 96(22): A-1471 / B-1153 / C-1049

Glöser, Sabine

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LNSLNS KÖLN. Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen haben nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) 1998 ein Rekordhoch erreicht. Besonders drastisch sei dies bei den Ersatzkassen. Dort seien die Ausgaben für die Kassenverwaltung mit 6,3 Prozent mehr als siebenmal stärker gestiegen als die Ausgaben für die ambulante ärztliche Versorgung.
In den neuen Bundesländern seien die Verwaltungskosten der 170 Krankenkassen mit einem Ausgabenanteil von 5,7 Prozent bereits höher als die nach Abzug der Betriebskosten verbleibenden Honorare der 18 000 Kassenärzte, sagte der Erste Vorsitzende der KBV, Dr. med. Winfried Schorre. Der Ausgabenanteil für die Honorare betrage lediglich fünf Prozent. Schorre forderte die Krankenkassen auf, ein "weiteres Ausufern ihrer Verwaltungskosten zu Lasten der medizinischen Versorgung ihrer Versicherten zu unterbinden". SG
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