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Michael Bamberg: Prägend bei der Therapie von Hirntumoren

Dtsch Arztebl 2016; 113(10): A-447 / B-375 / C-375

Spielberg, Petra

Michael Bamberg, Foto: Universitätsklinikum Tübingen
Michael Bamberg, Foto: Universitätsklinikum Tübingen

Der Radioonkologe Prof. Dr. med. Michael Bamberg aus Tübingen wurde auf dem Deutschen Krebskongress mit der Karl-Heinrich-Bauer-Medaille 2016 ausgezeichnet. Der 69-Jährige hat sich vor allem mit seinen radioonkologischen Studien um die Therapie von Hirntumoren verdient gemacht. Im Rahmen seiner Arbeit für die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) trat Bamberg zudem für eine Verbesserung der Versorgungsstrukturen und -prozesse in der Onkologie ein. Sein Engagement hat wesentlich zur Verabschiedung des Nationalen Krebsplans 2008 beigetragen, der die Aktivitäten zum Wohle der Patienten bündelt und von den großen Krebsorganisationen zusammen mit den politischen Entscheidungsträgern auf den Weg gebracht wurde.

Von 2004 bis 2008 war der Strahlentherapeut Präsident der DKG. Seit 2008 ist Bamberg Vorsitzender der Deutschen Krebsstiftung. Als Vorsitzender des Leitlinienprogramms Onkologie setzt er sich außerdem für die Entwicklung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler onkologischer Leitlinien ein. 2012 erhielt Bamberg für seine Verdienste in der klinischen Forschung den Deutschen Krebspreis.

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Bamberg studierte Humanmedizin an den Universitäten Bonn, Düsseldorf und Essen. 1988 wurde er zum Ärztlichen Direktor der Klinik für Radioonkologie am Universitätsklinikum Tübingen (UKT) ernannt. Im Dezember 1997 folgte die Ernennung zum Leitenden Ärztlichen Direktor und Vorsitzenden des Klinikvorstands am UKT, seit 2012 ist er dort Hauptamtlich Leitender Ärztlicher Direktor. Petra Spielberg

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