ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2016Nationale Ethikräte: Globaler Gipfel in Berlin

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Nationale Ethikräte: Globaler Gipfel in Berlin

Richter-Kuhlmann, Eva

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Christiane Woopen, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, war Präsidentin des 11. Global Summits. Foto: globalsummit-berlin2016.de
Christiane Woopen, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, war Präsidentin des 11. Global Summits. Foto: globalsummit-berlin2016.de

Mehr als 200 Vertreter der Ethikräte aus etwa 100 Ländern trafen sich Mitte März in Berlin zum 11. Global Summit der nationalen Ethikräte, der vom Deutschen Ethikrat ausgerichtet und von der Welt­gesund­heits­organi­sation sowie der UNESCO unterstützt wurde. Bundespräsident Joachim Gauck eröffnete das Treffen. Dabei betonte er, wie wichtig es sei, „die internationale Debatte darüber zu verstärken, wie die ethische Fundierung mit der Globalisierung Schritt halten kann“.

Leitthema des seit 1996 alle zwei Jahre stattfindenden Treffens der Ethikräte war diesmal „Globale Gesundheit, globale Ethik, globale Gerechtigkeit“. Die Experten diskutierten dabei die Entwicklung von Technologien (Big Data und Genome-Editing), den Umgang mit dem Ausbruch von Epidemien sowie globale Solidarität, ethischen Pluralismus, Biopolitik und Biorecht sowie die Verbesserung gesellschaftlicher Bewusstseinsbildung in bioethischen Fragestellungen.

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Der Austausch über ethische Belange werde immer wichtiger, erläuterte die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates und Präsidentin des 11. Global Summit, Prof. Dr. med. Christiane Woopen. „Viele Nationen haben ähnliche Probleme, die aber nur international geregelt werden können“, betonte sie. „Der Schutz des Menschen und seiner Lebensgrundlagen orientiert sich dabei sowohl an den universalen Menschenrechten als auch an der Bewahrung kultureller Verschiedenheit.“ Der Summit könne einen Beitrag dazu leisten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. ER

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