ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2016E-Health-Projekt: Mobiler Austausch zwischen Arzt und Patient

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E-Health-Projekt: Mobiler Austausch zwischen Arzt und Patient

Dtsch Arztebl 2016; 113(13): A-619 / B-523 / C-519

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Eine „Medical Allround-Care Service Solution“ wird derzeit an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, entwickelt. Entstehen soll ein Prototyp für neuartige patientenzentrierte Anwendungen, über die Patient und Arzt, ebenso wie die behandelnden Ärzte untereinander sicher kommunizieren und krankheitsrelevante Informationen austauschen können. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt für drei Jahre mit knapp 2,5 Millionen Euro. Die neuen Systeme und Apps werden in der Behandlung nierentransplantierter Patienten erprobt. Projektleiter ist Prof. Dr. med. Klemens Budde von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie am Campus Charité Mitte.

Im Projekt werden Konzepte der elektronischen Patientenakte und Telemedizin kombiniert. So wird etwa eine App entwickelt, die Daten wie Blutdruck oder Gewicht eines Patienten erfasst und mit der Charité austauscht. Hinzu kommen Geräte, die dem Patienten helfen, seine Vitaldaten zu messen. Wesentlich ist stets die Kommunikation: Die Ärzte erhalten aktuelle Patientendaten, und Patienten werden unter anderem darüber informiert, ob der Medikationsplan angepasst werden muss. Ein Austausch mit Ärzten und Pflegekräften, etwa über Rezepte, ist ebenfalls geplant. Das Versorgungszentrum – in diesem Fall die Charité – fungiert als Datentreuhänder. Außerhalb der Firewall dieses Zentrums werden ausschließlich pseudonymisierte Daten genutzt, entsprechend einem genehmigten Sicherheits- und Autorisierungskonzept. EB

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