ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2016Patientenorganisationen: Datenbank über Pharmazuwendungen

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Patientenorganisationen: Datenbank über Pharmazuwendungen

Dtsch Arztebl 2016; 113(14): A-627 / B-531 / C-527

Korzilius, Heike

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Knapp 5,9 Millionen Euro haben Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr an Patientenorganisationen gezahlt. Empfänger, Höhe und Zweck der Zuwendungen sind in einer Datenbank auf der Webseite des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) abrufbar: http://d.aerzteblatt.de/QG21 Die Daten basieren auf Angaben der Unternehmen, wie der FSA betont.

Mit der Veröffentlichung wolle der Verein unbegründeten Vorwürfen und falscher Pauschalkritik den Boden entziehen, erklärte FSA-Geschäftsführer Holger Diener: „Die Offenlegung von Zuwendungen der pharmazeutischen Industrie an Patientenorganisationen fördert die Vertrauensbildung und sichert die Neutralität und Unabhängigkeit der Organisationen.“

Im Laufe der ersten Jahreshälfte 2016 soll diese Art der Transparenz auch auf den ärztlichen Bereich ausgedehnt werden. Dann sollen sämtliche Zuwendungen an Ärzte sowie Angehörige der Fachberufe und medizinischen Einrichtungen ebenfalls veröffentlicht werden.

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Der Verein Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie wurde 2004 vom Verband forschender Arzneimittelhersteller gegründet. Dem Verein gehören 60 Pharmaunternehmen an. HK

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